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Episodenmitschrift: Das Nachtlicht

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Der allererste Burgerbrater Das Nachtlicht Aufstehen!


Das Nachtlicht © Viacom

Charaktere:


In SpongeBobs Schlafzimmer

(Die Nacht herrscht in Bikini Bottom. Zu Beginn der Episode zoomt die Kamera langsam vom unteren Ende der Treppe in SpongeBobs Haus bis nach oben in sein Schlafzimmer. Dort ist der Schwamm gerade dabei, eine Gruselgeschichte aus einem Roman zu lesen)
SpongeBob liest ein Buch © Viacom

SpongeBob: „Und langsam, gaanz langsam, öffnete sich quietschend die uralte Geheimtür… Und aus der fauligen Feuchte einer Dunkelheit, dunkler als das Dunkle selbst, krochen Monster hervor, von solch wiederwärtiger Gestalt, deren Anblick so bestialisch böse und bedrohlich war, dass der Autor bei dem Versuch, sie in diesem Roman zu beschreiben, starb. (klappt verängstigt das Buch zu) Das war ja wirklich ’ne gruselige Geschichte. Aber die ist doch erfunden, stimmts Gary?

(SpongeBobs Hausschnecke Gary ist vor Angst so steif geworden, dass er zitternd zur Seite umkippt. Daraufhin erlaubt der Schwamm ihm, heute in seinem Bett zu schlafen)

SpongeBob: „Du könntest doch heute ausnahmsweise bei mir schlafen.“

(er nimmt Gary zu sich und einige Sekunden herrscht Schweigen zwischen den Beiden)

SpongeBob: „Tja, ich würde sagen, dann machen wir mal das Licht aus. (knipst die Nachttischlampe aus) Ganz schön dunkel, heh…?“

(Plötzlich halluziniert SpongeBob aufgrund der Horrorgeschichte und sieht in der Dunkelheit seines Schlafzimmers ein Monster, weshalb er schreiend das Licht wieder anknipst. Jedoch entpuppt sich das Monster als ein harmloser Sessel)

SpongeBob(erleichtert): „Oh, das ist nur ein Sessel. Hahaha, ich glaube, ich bilde mir Sachen ein, wenn’s dunkel ist.“

(Wieder schaltet SpongeBob das Licht aus und sieht erneut ein Wesen der Finsternis. Nachdem er das Licht wieder einschaltet, stellt sich heraus, dass es nur ein Ast war, welcher an das Schlafzimmerfenster geklopft hat)

SpongeBob: „Oh nein, noch ein Monster!“ (schaltet Licht ein) „Ach, das war nur der Ast der Koralle draußen, nichts, wovor man sich fürchten muss.“

(Zum dritten Male bemerkt der Schwamm etwas in der Finsternis)

SpongeBob: „Was war das? Aaaah! AAAAAAH! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!“

(Daraus folgend verbringt er den Rest der Nacht damit, schreiend das Licht an und aus zu knipsen, da er in der Düsternis nichts als Monster sieht)


Arbeitstag in der Krossen Krabbe

(Der nächste Morgen ist angebrochen und Mr. Krabs missbilligt, dass sich sein Burgerbrater SpongeBob immer noch nicht zur Arbeit eingefunden hat)

Mr. Krabs: „Hey Thaddäus? Weißt du wo SpongeBob ist?

(Die Krabbe wirft einen Blick auf die Eingangstür und erkennt SpongeBob, der sich völlig erschöpft und übermüdet, resultierend aus dem Schlafmangel, zu seiner Arbeit in der Krossen Krabbe einfindet)
SpongeBob taucht übermüdet bei der Arbeit auf © Viacom

Mr. Krabs(erschrocken): Ouh, du siehst aber gar nicht gut aus, Jungchen!“
SpongeBob: „Ach, es geht schon Mr. Krabs. Ich hatte nur eine unruhige Nacht… Aber heute ist es ja wieder schön hell, nicht wahr?“

(Unter dem genervten Blick seines Vorgesetzten und Thaddäus begibt sich SpongeBob in die Küche. Keine Minute später ertönt ein lautes Geräusch und Mr. Krabs eilt zu seinem Angestellten, um zusehen, ob alles in Ordnung ist)

Mr. Krabs: Bei der neandernden Meerjungfrau! Was soll denn dieser Krach, MinJung?“
SpongeBob(steckt mit dem Kopf in einem Eimer fest und rennt schreiend umher): „Aaah, macht das Dunkel weg! Weg damit, weg damit, weg damit, weg damiiit!“
Mr. Krabs(befreit den Schwamm von seiner Qual): „Nun nimm dich gefälligst zusammen, Matrose!“

(Erneut erleidet SpongeBob einen Anfall von Angst - diesmal schreit er aufgrund der Dunkelheit, die er für den Bruchteil einer Sekunde sieht, sobald er blinzelt, auf)

Mr. Krabs(verärgert): „Was ist denn nun schon wieder, MinJung?“
SpongeBob: „Sobald ich blinzele, sehe ich nichts anderes als Dunkelheit!“
Mr. Krabs: „Dann blinzle nicht!“
SpongeBob(erfreut): „Ganz hervorragende Idee, Chef! (klemmt sich zwei Klammern zwischen die Augenlider) Ja, das funktioniert…

(Allerdings schafft es SpongeBob nicht, durchzuhalten, weshalb die Klammern zerreißen und der Schwamm wieder verängstigt aufschreit.)

Mr. Krabs: „Also, nun reichts mir aber mit dem Quatsch! Wir haben da draußen 50 Bestellungen, also geh in den Kühlraum und hol en Schlag frische Burger!“
SpongeBob(entsetzt): „Sie meinen wirklich ich soll… DA… rein?“

(Da die Tür des Kühlraums offensteht und dort völlige Finsternis herrscht, wird SpongeBob von einer weiteren Halluzination heimgesucht: Diesmal schwebt eine grinsende, menschliche Fratze direkt hinter der Tür und lacht bösartig, woraufhin der Schwamm voller Panik an die Decke springt.)

SpongeBob: „AAAH! Rettet mich vor der Dunkelheit!“
Mr. Krabs(zornig): „Nun komm schon her!“ (zieht seinen Burgerbrater von der Decke) So, jetzt hör mal: Ein solches Benehmen schmälert meine Profite. Du brauchst dringend mal ’ne Mütze Schlaf. Wieso besorgst du dir nicht einfach ein Nachtlicht?“<br /> SpongeBob: „Ein Nachtlicht?“
Mr. Krabs: „Ja, MinJung. Das hält dein Schlafzimmer hell, damit du dich nicht mehr zu Tode fürchtest.
SpongeBob(erfreut): „Das ist ja schon wieder so ’ne tolle Idee, Chef!“

Spät abends im Algenmarkt

(Um nachts endlich Ruhe zu finden, geht SpongeBob an diesem Abend noch einmal in den Algenmarkt, wo er sich ein Nachtlicht kaufen möchte. Auffällig ist hierbei, dass der Schwamm merkwürdigerweise im Pyjama einkaufen geht)

SpongeBob: „Oooh!“

(Die Kamera schwenkt auf eine Wand gegenüber, an der zahlreiche Nachtlichter hängen. SpongeBob begeistert sich sofort für eines davon und nimmt es mit zur Kasse, um dafür zu bezahlen)
SpongeBob kauft sich ein Nachtlicht © Viacom

SpongeBob: „Es ist einfach wunderschön!“ (läuft zu einer Verkäuferin) Entschuldigen Sie, haben die Nachtlichter ’ne Garantie, dass sie die grauenhaften Kreaturen der Dunkelheit von mir fern halten?“
Verkäuferin(augenrollend): „Verschwinden Sie schneller, wenn ich mit Ja antworte?“

SpongeBobs Haus

(Wieder zurück in seiner Ananas, befestigt SpongeBob erleichtert ein Nachtlicht an seiner Schlafzimmerwand, um friedlich schlafen zu können)

SpongeBob: „Jetzt wo ich was sehe, -JUHUUU!!-, kann ich auch schlafen.“

(Gähnend schlüpft er unter die Bettdecke, bemerkt dann jedoch, dass die Tür des Badezimmers offensteht und schreit entsetzt auf)

SpongeBob: „Was lauert wohl in meinem dunklen, unheimlichen Badezimmer…?“

(Ängstlich rennt der Schwamm noch einmal in den Algenmarkt, um ein Nachtlicht zu kaufen und Ruhe zu finden)

SpongeBob: „AAAAH! Nachtlicht, Nachtlicht!“ (holt ein Nachtlicht und hinterlässt einen Geldschein an der Verkaufstheke) „Hier, dankeschön…“

(Als Nächstes bringt SpongeBob das Nachtlicht in seinem Badezimmer an, rennt danach aber erneut panisch in den Supermarkt, da er eine weitere dunkle Tür in seinem Schlafzimmer entdeckt)

SpongeBob: „Noch ein Nachtlicht, bitte!“ (hinterlässt wieder Geld) „Hier, dankeschön.“

(Kaum hat sich SpongeBob wieder in sein Bett gelegt, fällt ihm eine weitere dunkle Tür direkt neben dem Käfig mit Shelly und seiner Kleiderkiste auf, und wieder rast er in den Algenmarkt. In der nächsten Szene flitzt der Schwamm noch zwei weitere Male ängstlich in den Supermarkt, und schließlich hinterlässt er, einen gigantischen Stapel Nachtlichter in den Händen tragend, ein kleines Vermögen. Zuhause angekommen, beginnt er damit, überall die kleinen Lichter zu befestigen, um Ruhe zu finden)

SpongeBob: „Hierhin!“ (steckt ein Nachtlicht in den Badezimmerschrank) „Hierhin!“ (bringt eines unter dem Kühlschrank) „Hierhin!“ (schaltet eins in der Toilette an) „Und hierhin!“ (befestigt sogar eines an Gary)

(Die gesamte Einrichtung der Ananas ist nun mit Nachtlichtern übersät, es gibt praktisch keine Wand, an der nicht ein Dutzend angebracht sind, und SpongeBob ist sichtlich froh darüber, überall Licht zu haben)

SpongeBob zu Gary: „Ich wollte sowieso mal deine Heckleuchte wechseln!“ (lacht) „Nun ist nichtmal das kleinste Eckchen mehr dunkel! (verweist auf die enorme Helligkeit)
Gary: „Miau!“
SpongeBob: „Wie war das Gary?“
Gary: „Mau!“

SpongeBob: „AAAH!“ (dreht die Augäpfel in das Innere seines Kopfes) „Du hast Recht, Gary! Ich hab die Dunkelheit ja auch in mir drin!“

(Doch auch hierfür findet SpongeBob eine Lösung: Er steckt sich zwei leuchtende Taschenlampen in die Augenhöhlen. Derweil strahlt das Haus nun soviel Licht aus, dass Patrick unter seinem Stein davon aus dem Schlaf gerissen wird)

Patrick: „Was…?“

(Der Seestern sieht zu SpongeBobs leuchtender Ananas hinüber und denkt aufgrund des Lichtes, dass sein Freund ohne ihn eine Party feiert, weshalb er ärgerlich zu ihm hinüberstapft)

Patrick: „SpongeBob feiert ’ne Party, und ganz ohne mich?“ (klopft zornig an SpongeBobs Haustür) „Hier, wer will ’ne Party schmeißen ohne seinen besten Freund, was soll das?“

(Mitten im Satz wird Patrick von SpongeBob in sein Haus gezogen, damit keine Finsternis eindringen kann und der Seestern vor den Kreaturen der Dunkelheit in Sicherheit ist)

SpongeBob: „Das… War knapp, Patrick. Unter den Nachtlichtern hier bist du sicher, aber du musst dich vorm Dunkeln fernhalten, mein Freund! Man weiß nie, welche grässlichen Kreaturen in den dunklen Schatten und Ritzen lauern!“
Patrick: „Aua, Auuuaaa, Uuuh!“ (er rennt aus der Ananas)
SpongeBob(versucht ihn zurückzuhalten): „Warte, Patrick!“

(Der Schwamm wird in den Sessel zurückgeschleudert, da die Tür von Patrick bereits geschlossen wurde. Nun ist ein lautes Beben zu hören, und SpongeBob erkundigt sich erschrocken bei Gary danach)

SpongeBob: „Was ist das, Gary?“

(Plötzlich durchbricht Patrick die Wand der Ananas und schiebt seinen Felsen in das Wohnzimmer von SpongeBob, da er sein Haus vor der Dunkelheit schützen möchte. Dabei werden Gary und SpongeBob in die Ecke des Raumes gequetscht, wo der Sessel schließlich platzt)

SpongeBob(läuft entsetzt auf den Felsen): „Würdest du mir wohl verraten, was das hier soll?“
Patrick: „Oh, ich dachte, es wäre besser, wenn ich meinen Stein aus der Dunkelheit raus ins richtige Licht rück'.
SpongeBob: „Und weißt du, was das bedeutet?“ (springt voller Freude auf ein blinkendes Schild, welches den Schriftzug „Sleep Over“ zeigt.) „Zusammen übernachten!“ (er reicht Patrick einen Schlafsack) „Bitte sehr, ihr Schlafsack, Sir.“
Patrick: „Dankeschön mein Gutster, nett von Ihnen.“

(Die beiden Freunde schlüpfen in die Schlafsäcke und beginnen, herzhaft lachend in diesen herumzuhüpfen)

SpongeBob: „Aaach, ich bin so froh, dass du dieses klaffende Loch in die Wand geschlagen hast. Da kommt die ganze… D-D-D…“
Patrick und SpongeBob(schreien): „Dunkelheit reiin!“

(Zitternd verziehen sich die Freunde hinter den Felsen, um Schutz vor der Dunkelheit zu suchen. Zur selben Zeit zoomt die Kamera in das Haus von Thaddäus. Dort dringt ein Lichtschein durch das Fenster und wird nacheinander von einem Handspiegel, einem anderen Spiegel auf der Kommode, einem Spiegel an der Wand und letztendlich auf die Verdunkelungsbrille von Thaddäus zurückgeworfen, der friedlich in seinem Bett schläft. Durch die enstehende Hitze beginnt diese, in Flammen aufzugehen, weshalb der Tintenfisch panisch aufgeweckt wird)

Thaddäus: „AAAH, ich brenne! AAAAAH!!!“

(Um das Feuer zu löschen, schüttet Thaddäus ein Wasserglas von seinem Nachttisch auf seine verkohlten Augenlider. Wütend blickt er in die Richtung von SpongeBobs Haus und begreift sofort, wer für das Licht verantwortlicht ist. Zur selben Zeit verstecken sich Patrick und SpongeBob weiterhin hinter dem Felsen)

SpongeBob(schlotternd): „Ich kann es richtig spüren, wie die Dunkelheit ganz langsam auf uns zukriecht…“

(Auf einmal taucht SpongeBobs miesgelaunter Nachbar auf und stellt die Beiden zur Rede)

Thaddäus(wütend): „Was habt ihr beide denn bitte zu jammern!“

(Vor lauter Schreck brüllen SpongeBob und Patrick laut auf, woraufhin der Seestern in den Mund seines Freundes flüchtet)

Thaddäus: „Hey, ich bin’s doch, Thaddäus, ihr Vollidioten!“
Patrick(schießt erleichtert aus SpongeBobs Mund hervor): „Hallo Thaddäus!“
Thaddäus: „Hört mal her, ihr zwei. Es geht mich weder was an, noch will ich überhaupt wissen, wie ihr eure freie Zeit gestaltet, aber seid ihr wohl so nett und macht die ganzen Lichter aus?!“
SpongeBob: „Ja aber weißt du nicht, dass ohne Nachtlichter Die GRÄSSLICHEN KREATUREN DER…“
Thaddäus(unterbricht ihn): „Nun mach aber mal en Punkt. Es gibt doch überhaupt keine grässlichen Kreaturen der Dunkelheit, das bildest du dir alles nur in deinem kleinen Schwammkopf ein!“

(Verärgert verlässt Thaddäus das Wohnzimmer von SpongeBob und Patrick versucht, ihn davon abzubringen, wieder zurück in die Finsternis zu gelangen, was ihm allerdings nicht gelingt)

Patrick(schleift an Thaddäus Nachthemd hinterher): „Nein Thaddäus, du darfst nicht rausgehen in die DUNKELHEEIIIIT! Ooooh! Wieso will er bloß nicht auf mich hören?“

SpongeBob(tröstet seinen Freund): „Weißt du was? Vielleicht hat Thaddäus ja Recht. Es könnte ja wirklich alles auch nur Einbildung sein.“
Patrick: „In dem Fall bräuchten wir ja noch mehr Lichter!“
SpongeBob: „Da hast du völlig Recht!“

SpongeBob und Patrick haben ein leuchtendes Schild an der Wand befestigt © Viacom
(Jetzt hetzen die Beiden los und machen sich auf die Suche nach neuen Lichtquellen, mit denen sie das Haus noch mehr erhellen können. Einen Augenblick später rennen sie mit einem Schild in der Hand zurück und befestigen es an der Wand)

Patrick: „Schnell SpongeBob, schalt es an!“

(Eine riesige Leuchtanzeige für einen Tanzclub mit dem Namen „Pinkys Dance Studio“ flammt auf, jedoch reicht den Freunden das noch nicht)

Patrick: „Mehr Licht los!“

(Zum zweiten Mal ziehen SpongeBob und Patrick auf der Suche nach Licht los und kommen mit einem Scheinwerfer im Schlepptau zurück, doch auch dies scheint Ihnen noch nicht genug zu sein)

Patrick: „Schnell, schalt schon an!

(SpongeBob bedient den Anschaltknopf und Patricks Gesicht zerbröselt ihm grellen Scheinwerferlicht, dennoch gibt sich der Seestern nicht zufrieden)

Patrick(vertrocknet wegen der massiven UV-Strahlung): „Noch meehr Licht!“

(Diesmal halten die Beiden an einem Leuchtturm an und schieben diesen mühsam in die Ananas. Aufgrund der Höhe des Leuchtturms, die nicht mit dem Haus übereinstimmt, bricht das Dach entzwei und das helle Licht des riesigen Scheinwerfers im Turm strahlt in den Himmel. Da die Form der Lücke mit der des Notsignals von Meerjungfraumann und Blaubarschbube übereinstimmt, sieht man dessen Schatten im Licht. Währenddessen sitzen die beiden ehemaligen Helden auf einem Sofa im Altersheim und sehen zugedeckt Fernsehen)

Sprecher in der Werbung: „Dieser batteriebetriebene Löffel hat mir schon soviel Zeit gespart…

Meerjungfraumann(seufzt): „Aaah. So was wird einem also heutzutage als Infotainment verkauft…“

(Nun fällt Meerjungfraumann das Notsignal auf, welches durch das Fenster über dem Fernseher zu sehen ist, und er weckt Blaubarschbube)

Meerjungfraumann: „…Heilige Mutter von Neptuns Uroma! Sieh nur, Blaubarschbube! Das Licht, wir werden gerufen! Auf, auf, hinein, ins unsichtbare Bootmobil!“

(Alarmiert fahren die beiden Superhelden im unsichtbaren Bootmobil zu SpongeBobs Haus, aus dem SpongeBob und Patrick gerade hasten, um sich mehr Licht zu verschaffen)

Patrick: „Mehr Licht in die Tiefsee, wir brauchen mehr Licht!“

(In ihrem Wahn rennen die Beiden in Meerjungfraumann und Blaubarschbube hinein, freuen sich dann jedoch, dass ihre Superhelden aufgekreuzt sind)

SpongeBob: „Meerjungfraumann!“
Patrick: „Blaubarschbube!“

SpongeBob(freudig): „Ooooh, seid ihr etwa hier, um uns vor den grässlichen Kreaturen der Dunkelheit zu schützen?“

Meerjungfraumann(abweisend): „Wir haben jetzt keine Zeit für deine kindischen Spiele! Wir sind wegen des Notsignals gekommen, dass du da aussendest!“

(er zeigt auf das Leuchtsignal am Himmel, woraufhin SpongeBob ihnen entschuldigen erklärt, dass sie sich mit dem Notfall geirrt haben)

SpongeBob: „Oh, das tut mir aber leid, Meerjungfraumann und Blaubarschbube, hier handelt es sich leider um ein Missverständnis. Patrick und ich haben die ganzen Lichter angemacht, um all die Monster der Dunkelheit zu verjagen. (verzieht traurig eine Mine) „Wir wollten euch gar nicht herbeirufen.“
Meerjungfraumann(sauer): „Ach du freudlose Forelle, mal im Ernst: Ist dir eigentlich klar, wie schwer es uns fällt, uns in unserem fortgeschrittenen Alter… fortzubewegen? Also sei so gut und lass die Lichtsignale aus, solange es sich nicht um einen wichtigen Notfall handelt!“

(Derzeit fliegt in der Dunkelheit des Nachthimmels ein alter Feind der pensionierten Superhelden heran: Die Nachtfliege. Boshaft lachend bemerkt diese den Leuchtturm und macht sich auf den Weg zu dem hellen Licht, von dem sie angezogen wird)

Meerjungfraumann: „Ach ja, da wäre noch was. Ja was zum…?“

Die Nachtfliege © Viacom
(Langsam flattert die Nachtfliege zu Meerjungfraumann hinunter, woraufhin dieser seinen alten Feind wiedererkennt und diesem wütend den Gar aus machen will)

Meerjungfraumann: „Heiliger Klabautermann, das ist der gefährlichste und lichterumschwirrendeste von allen unseren Erzfeinden… Den ich unsäglich hasse und schon seit 57 Jahren suche, und ENDLICH HAB ICH DICH!!!“

(Kampfbereit schwirrt der Erzfeind von Meerjungfraumann zu den ehemaligen Superhelden und ist bereit, gegen diese anzutreten)

Meerjungfraumann: „Komm her und stell ich deinem Schi-Schi-Schicksal!“

(Erbost schwingt Meerjungfraumann mit seinen Fäusten umher, was die Nachtfliege jedoch kaltlässt und Meerjungfraumanns mit einem Tritt in dessen Name bereits K.O. schlägt)

Meerjungfraumann: Aaah! Schi-Schi-Schicksal… (verfolgt seinen Feind mit pochender Nase) Komm sofort zurück, Riiivale!“

(Erschöpft sinkt Meerjungfraumann an Patricks Felsen und döst im nächsten Moment aufgrund der Anstrengung sabbernd ein, was durch ein Comicvisit mit der Aufschrift „NAP“ verdeutlicht wird. SpongeBob ist darüber so entsetzt, dass er die Beseitigung der Nachtfliege nun allein in Angriff nehmen möchte)

SpongeBob: „Auweia, Meerjungfraumann hat wohl Hilfe nötig, es gibt keinen Grund zur Furcht! Absorbokopf greift durch!“

(Angriffslustig springt der Schwamm auf den Leuchtturm und eilt diesen bis zur Glaskuppel, in der sich der Scheinwerfer befindet, hinauf. Handereibend sieht sich die Nachtfliege ihres Sieges sicher)

Nachtfliege: „Ohoo! Ahahaha! Oooh, leckeres Licht, komm zuu mir!“
SpongeBob(packt den Feind): „Duuu, darf ich dir behilflich sein, Motte?“

(Um sicherzustellen, dass keine Gefahr mehr von der Motte ausgehen kann, wirft SpongeBob sie in das Fenster des Leuchtturms direkt gegen den Scheinwerfer und verriegelt es außerdem mit einem Türschloss)

SpongeBob: „Naa, kriegst du jetzt genug Licht?“

(Lachend beobachtet der Schwamm, wie die Motte versucht, sich aus ihrem Gefängnis zu befreien und springt danach wieder herunter zu Patrick, Meerjungfraumann und Blaubarschbube)

SpongeBob: „Ojkay, Freunde! Der Fall wäre erledigt.“

Meerjungfraumann(verwirrt): „Wer Fall noch mal?“

SpongeBob: „Die Motte natürlich, dein Erzfeind! Du kannst dir absolut sicher sein, dass er in nächster Zeit keinen Ärger macht.“

(In diesem Moment hebt die Motte dank ihrer Superkräfte den Leuchtturm samt SpongeBobs Haus in den Himmel und macht sich mit diesem aus dem Staub“)

Nachtfliege: „Wir sehen uns dann in 57 Jahren wieder! Hahahahahahaha!“
Meerjungrfaumann(ruft vom Boden aus): „Nicht doooooch!“
Blaubarschbube(beschwichtigend): „Ich finde, es ist Zeit nach Hause zu gehen.“
Meerjungfraumann: „Wieso waren wir eigentlich hier?“

(SpongeBob und Patrick verabschieden sich von ihren großen Vorbildern und Blaubarschbube setzt sich zusammen mit Meerjungfraumann in das unsichtbare Bootmobil, um ins Altersheim zurückzukehren)

Patrick und SpongeBob: „Tschüss, Meerjungfraumann und Blaubarschbube!“
Meerjungfraumann: „Wer sind denn diese beiden grässlichen Kreaturen der Dunkelheit?“
Blaubarschbube(genervt): „Ich erzähle dir das alles in Ruhe morgen früh. Würdest du bitte losfahren?“

(Nachdem nun auch Meerjungfraumann und Blaubarschbube weggefahren sind, sitzen SpongeBob und Patrick verlassen in der Dunkelheit auf dem Felsen)

SpongeBob: „Nun sind wir ganz alleine Patrick. Ohne Lichter, völlig ungeschützt…“

(Daraufhin liegen sich die beiden Freunde weinend in den Armen, da die Angst vor der Dunkelheit noch immer enorm ist. Jedoch erfüllt nur kurze Zeit später das strahlende Licht des anbrechenden Tages Bikini Bottom und Patricks Felsen wird von der gleißenden Sonne erhellt, was seine Furcht schlagartig verschwinden lässt)

Patrick: „Nun guck dir das an! Da vorne ist ein riesig großes Licht! Das hol ich uns jetzt runter!“

(Lachend läuft der dicke Seestern den gigantischen Lichtstrahl der Sonne hinauf, um zu versuchen, sie zu den Beiden zu holen. SpongeBob möchte ihn zurückhalten, gähnt dann jedoch wegen der strapaziösen Nacht auf und schläft ein)

SpongeBob: „Neiiin! Komm zurüüück….“

(In der Endszene kehrt Patrick auf den Meeresboden zurück, da er von der Stärke des Sonnenlichts begonnen hat, zu brennen. Schreiend versucht der Seestern, sich von dem Feuer zu befreien, indem er panisch umherrennt)

Patrick: „Zu viel Licht! Viiiel zu viel Licht! Aaaaaahahaaaa!“

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