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Episodenmitschrift: Sei nicht der Rache Diener

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Hinweis! Diese Episodenmitschrift wurde bisher nur von Donald Duck korrekturgelesen. Hier erfährst du, wie du die zweite Korrektur machen kannst.

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Schmutz, wo ist dein Stachel Sei nicht der Rache Diener Knastbrüder


Charaktere:

In der Krossen Krabbe

(Thaddäus kommt gerade aus dem Waschraum, als SpongeBob ihn mit einem Karateschlag umhaut.)

SpongeBob: „Heiiiia! Oh, verflixt! Entschuldige, hab dich nicht gesehen, ist alles ok?“

(Thaddäus liegt mit Schmerzen am Boden.)

Thaddäus: „Mit welchem zwar überraschendem, aber dennoch völlig erwartbaren Ausbruch von Dummheit hast du meinen heutigen Tag ruiniert?“
SpongeBob: „Och, ich bin nur gerade im Karatetraining, nachher habe ich mit Sandy ’ne intensive Karatestunde. Sandy sagt, man weiß nie, welche unendlichen ekligen Ekelpakete sich in irgendwelchen unendlich ekligen Ecken verstecken.“
Thaddäus: „Paranoid?“

(SpongeBob haut mit einem schnellen Schlag in den Magen von Thaddäus.)

SpongeBob: „Das tut mir leid, ich hab gedacht, du wärst so ein ekliges Ekelpaket. Weißt du, Kollege, du solltest wirklich lernen, dich selbst zu verteidigen! Mach bei uns mit, wie wär’s?“
Thaddäus: „Eventuell… nein. Ich habe wichtigere Dinge zu tun.“
SpongeBob: „Okidoki, mein Lieber, meld dich, falls du es dir anders überlegen solltest.“
Thaddäus: „Auf keinen Fall.“

(Er verlässt die Krosse Krabbe.)

In einer Seitengasse

(Thaddäus schlendert mit seinen Einkäufen in eine dunkele Seitengasse rein. Plötzlich hört er ein komisches Geräusch.)

Thaddäus: „Hä, hallo? Ist da irgendjemand? (Er sieht einen Schatten, der sich in seine Richtung bewegt.) Ähm, hallo, es ist unhöflich, nicht zu antworten! (Die Gestalt kommt immer näher.) Was ist? Haben Sie vielleicht Fischlaich in den Ohren? (Nun bekommt er noch mehr Angst.) Ich muss hier sofort weg!“

(Er beginnt wegzurennen, jedoch knallt er gegen eine Leiter. Er steht auf und rennt zu SpongeBob.)

Vor/In SpongeBobs Haus

(Er klopft wild an die Haustür.)

Thaddäus: (beängstigend) „SPONGEBOB!“

(Währenddessen sitzen SpongeBob und Gary auf der Couch und lachen, bis SpongeBob das Klopfen hör.t)

SpongeBob: „Warte, das versteh ich jetzt nicht.“
Thaddäus: „SPONGEBOB! SpongeBob, mach schon auf!“

(SpongeBob macht die Tür auf.)

SpongeBob: „Was ist denn?“
Thaddäus: „Schnell, Beeilung!“

(Thaddäus verschließt den Tür.)

SpongeBob: „Was ist los mit dir?“
Thaddäus: „Du hattest r-r-r-recht!“
SpongeBob: „Ach ja, womit denn?“
Thaddäus: „Mit den Gefahren, die in jeder Ecke lauern.“

(Plötzlich erscheint ein Schatten von Gary an der Wand. Thaddäus bekommt Angst.)

SpongeBob: „Ähm, Thaddäus, das ist nur Gary.“
Gary: „Maumaumaumaumaumau.“
SpongeBob: „Du bist heute wohl ein kleiner Erschreck-Gary, hä?“
Gary: „Maumaumaumau.“

(Gary kriecht weg.)

Thaddäus: „Hör’ mal, die Sache ist ernst! Gerade wurde ich Opfer eines täglichen Angriffs.“
SpongeBob: (entsetzt) „HO, nein?“
Thaddäus: „Du musst es mir unbedingt beibringen. Zeig mir den Weg, den Weg des Karake.“
SpongeBob: „Wolltest du nicht sagen: ,Karate’?“
Thaddäus: „Ja, natürlich.“

Irgendwo

(SpongeBob, der seine Karateausrüstung trägt, betrachtet Thaddäus von allen Seiten.)

SpongeBob: „Ja, du hast Potenzial, junger Schüler. Aber mit diesen schlabbrigen Ärmchen und der teigigen Vorderfront haben wir noch ’ne ganze Menge Arbeit vor uns.“
Thaddäus: „Können wir nicht einfach zur Sache kommen?“
SpongeBob: „Na, wie heißt das?“
Thaddäus: „Ich meinte, können wir nicht einfach zur Sache kommen, oh großer Sensei!“
SpongeBob: „Nun pass gut auf, dann wird dir meine komplette Karatemeisterschaft zuteil, wie sie mir gelehrt wurde von Sensei Cheeks persönlich. Nun sieh hin und lerne.“

(Er versucht einen Baumstamm zu zerteilen, jedoch zerteilt er sich selbst.)

Thaddäus: „Aha, wie geht's weiter?“
SpongeBob: „Das war’s.“
Thaddäus: „Das war’s? Das soll deine komplette Karatemeisterschaft gewesen sein?“
Rechte Hälfte von SpongeBob: „Ach weißt du, ich mach das auch erst seit ein paar Jahren, aber, wenn du nach dem totalen Karatekönnen suchst…“
Linke Hälfte von SpongeBob: „…dann gehst du am besten zu Sensei Cheeks.“
Rechte Hälfte von SpongeBob: „Hey, das wollte ich gerade sagen.“
Linke Hälfte von SpongeBob: „Das weiß ich doch.“

(Beide Hälften fangen an zu lachen.)

Thaddäus: (genervt) „Oh Mann!“

In Sandys Baumkuppel

Sandy: „Also, ich weiß nicht so recht, mit den schlapperigen Ärmchen und der teigigen Vorderfront haben wir…“
Thaddäus: „Das kenn ich alles schon, bringst du mir jetzt bei, wie ich mich bei meinem Angreifer rächen kann, oder was?“
Sandy: „Woho, Karate dient nicht der Rache, es ist eine filigrane Kunst der Selbstverteidigung.“
Thaddäus: „Na schön.“
Sandy: „Nun, dann sprich mir jetzt nach: Heia!“

(Sie macht einen Karateschlag vor.)

SpongeBob: „Heia!“
Thaddäus: (gelangweilt) „Wenn’s denn sein muss: Heia!“
Sandy: „Ich verspreche, die edle Kunst des Karate nur zur Selbstverteidigung und nicht zur Rache einzusetzen!“
Thaddäus: (spricht nach) „Ich verspreche, die edle Kunst des Karate nur zur Selbstverteidigung und nicht zur Rache einzusetzen. Oder was auch immer.“

Szenenwechsel

(Die drei stehen bei einem Holzbrett.)

Sandy: „Ok, dann fangen wir mit ein paar leichten Schlägen an. Ok? Auf geht’s! Heia!“

(Sie haut das Holzbrett und SpongeBob in zwei Teile.)

SpongeBob: „Wow!“
Thaddäus: „Ein Holzbrett?! Ich bin nicht von einer Tischplatte angegriffen worden, sondern von ’nem durchgedrehten Verrückten.“
Sandy: „Du kannst dich nur selbstverteidigen, wenn du die Grundlagen gelernt hast. Also los, schlag zu!“
Thaddäus: „Hach, wenn du es befiehlst, Sensei.“
SpongeBob: „Das ist wirklich schwer, nicht traurig sein, wenn du es nicht schaffst.“
Thaddäus: „Dieses Frühstücksbrettchen hier schaffe ich auf jeden Fall. Heia!“

(Thaddäus haut auf das Holzbrett und er fliegt wegen der Erschütterung gegen das Baumkuppelglas und er zerfällt in viele Einzelteile.)

Szenenwechsel

Sandy: „Arme hoch, Thaddäus! Und blocken!“

(SpongeBob wirft daraufhin Thaddäus mit Nüssen ab.)

Sandy: „Blocken! Blocken! Blocken!“
Thaddäus: (wütend) „Was soll das? Das einzige, was dieser Verrückte fliegen ließ, waren seine fleischigen Fäuste!“

(SpongeBob wirft Thaddäus wieder ab. Daraufhin wirft Thaddäus mit Wut auf SpongeBob, welcher jedoch blockt.)

SpongeBob: „Blocken!“
Sandy: „Siehst du, so wird geblockt.“
Thaddäus: „Pzz, Dummbatzglück.“

(Er kriegt eine Nuss auf sein Wasserglas geworfen'.')

Szenenwechsel

(SpongeBob hält einen Boxsack fest, während Thaddäus überlegt.)

SpongeBob: „Auf geht’s, Thaddel, zeig uns den Halbkreistritt!“
Thaddäus: „Na gut. Heia!“

(Thaddäus tritt gegen den Boxsack und fliegt wegen dem Schwung weg.)

Thaddäus: „So funktioniert das nicht. Mein Angreifer war doppelt so groß und seine Schultern waren zwanzig Mal so breit. Allein seine Stirnfalten waren mächtig wie ein Bizeps.“

(Sandy fällt daraufhin etwas ein.)

Sandy: „Wir müssen das für dich wohl persönlicher gestalten, damit dein Innerer Drache zum Vorschein kommt. SpongeBob!“

(SpongeBob kommt mit einer schwarzen Maske bekleidet angesprungen.)

SpongeBob: „Hey, du Einkaufsnetzträger. Ich bin’s, ein furchterregender Übeltäter! Nun reich mir deine Einkäufe rüber, bevor es hässlich für dich wird.“
Thaddäus: „Die Einkäufe? Die wirst du mir erst aus meinen kalten nassen Tentakeln reißen müssen, Freundchen! Nimm das!“

(Er will SpongeBob mit einem Karateschlag angreifen, jedoch zieht sein Tentakel vorher zurück.)

Thaddäus: „Glaubst du, das hält mich auf? Kampflos ergebe ich mich nicht. (Erneut versucht er es, jedoch funktioniert es wieder nicht.) Ich habe dich genau da, wo ich dich haben wollte. Die Rache, sie ist meine!“
Sandy: „Rache? Thaddäus Tentakel, ich habe dir von Anfang gesagt, dass Karate nicht der Rache dient. Tut mir leid, aber ich bin nicht mehr dein Sensei. Schluss aus und vorbei!“
Thaddäus: „Sandy, warte! Ich will, dass du mir es beibringst. Oh, das ist sinnlos! Ich werde mich wohl nie selbstverteidigen können. In Zukunft gebe ich meine Einkäufe den Kriminellen wohl besser freiwillig. Hier, bitte, nehmen sie meine unbehandelte Seehundsahne, Herr Krimineller!“
SpongeBob: „Sandy! Nicht doch bitte! Hilf ihm, er will doch nur seinen Biokram sicher nach Hause bringen.“
Sandy: „Er wird meine Lehren nur mit seiner Rache missbrauchen.“
Thaddäus: „Bitte Sandy, ich tu auch alles.“
Sandy: „Achso, wirklich? Dann lass uns die Worte eines weisen Sensei beherzigen: ,Nur wenn man den Haushalt beherrschen kann, aus dem wird ein guter Karateka.“

Szenenwechsel

(Man sieht, wie Thaddäus mit einem Wischmopp karateartige Bewegungen macht. Anschließend versucht er einen Staubsauger anzuschalten, was jedoch nur funktioniert, nachdem er gegen den Staubsauger tritt. Nun ist Sandys Labor blitzblank.)

Thaddäus: „Puh, alles fertig.“
Sandy: „Wow, toll sieht’s hier aus.“
SpongeBob: „Psst, hier ist noch ein Fleck.“

Szenenwechsel

(Man sieht, dass Thaddäus den Rasen nässt.)

Sandy: „Ok, ich denke, der Rasen ist jetzt gut gewässert.“
SpongeBob: „Psst, hier ist es noch trocken.“

Szenenwechsel

(Nun sieht man, wie Thaddäus Nüsse eingräbt.)

Sandy: „So ein braver Thaddel und bleib immer schön in Bewegung!“
SpongeBob: „Du, sag mal, musste ich das damals eigentlich auch trainieren?“
Sandy: „Nein, du nicht. Nur ist heute Haushaltstag und ich dachte, wieso nicht zwei Fische in einem Netz fangen?“

(Die beiden lachen.)

Thaddäus: „Jetzt reicht’s und zwar endgültig, klar? Ihr verschwendet auf’s Übelste meine Zeit!“

(Er läuft aus Versehen gegen einen Eimer Nüsse, welche auf ihn zukommen. Diese kann der Tintenfisch jedoch blocken.)

Thaddäus: „Hey, ich kann’s ja, ich block die Eicheln ab!“
Sandy: „Yiha! Ich sag’s doch: ,Nur wenn man den Haushalt beherrschen kann, aus dem wird ein guter Karateka!“
Thaddäus: „Unglaublich, ich kann’s!“
SpongeBob: „Jetzt versuch das hier! Hiyaah!“

(Er kommt mit einem Frühstücksbrettchen an. Thaddäus kann das Brettchen und SpongeBob zerteilen.)

Thaddäus: „Wow, ich kann’s! Hiyaah!“

(Er zertritt den Boxsack in viele Teile.)

Thaddäus: „Endlich kann ich meine Einkäufe beschützen.“

(Er tritt SpongeBob gegen das Glas und der Schwamm zerfällt.)

SpongeBob: „Ja!“
Thaddäus: „Jetzt bin ich ein Karatemeister! Juhu!“
Sandy: „So weit würde ich ja nicht gehen, aber immerhin hast du es weit genau gebracht, um den Gürtel der Grundkenntnisse zu tragen.“

(Sandy holt den Gürtel hervor, jedoch geht Thaddäus weg.)

Thaddäus: „Jaja, sehr nett, danke, aber ich habe da noch etwas zu erledigen.“

In einer Seitengasse

Thaddäus: „Was ist das? Hat es mich erneut in diese dunkele unheimliche Straße verschlagen? Dann wollen wir mal sehen, was diesmal passiert!“

(Er schlendert entlang, bis wieder der mysteriöse Fisch kommt.)

Karatierter Fisch: „Hey, du!“
Thaddäus: „Ich gebe dir mal ’ne klitzekleine Auswahl von dem, was ich drauf habe. (Er macht Karatemoves.) Ach, falls du’s wissen willst, das war der ,Sandys Fensterputzer’. (Der Fisch kommt näher.) Bleib stehen, oder kriegst du übel was ab. Ich warne dich, Stop!“

(Der Fisch reagiert nicht und läuft weiter auf Thaddäus zu.)

Thaddäus: „Na gut, Kumpel, ich hab dich gewarnt. Diese Technik heißt ,Ich bring Sandys Müll raus’!“

(Er tritt gegen eine Mülltonne, welche an den Fisch fällt.)

Karatierter Fisch: „Was? Au!“
Thaddäus: „Ja, wie gefällt dir das?“

(Er haut eine Holzkiste auf den mysteriösen Fisch.)

Thaddäus: „Ha, du sollst meinen Zorn fühlen! Auu weia.“

(Er wirft nun zwei Stücker Holz auf den verletzten Fisch.)

Thaddäus: „Und als würdige Abschluss-Technik bekommst du den ,Sandys Rasenbewässerer’.“

(Er dreht sich und tritt einen Müllcontainer auf den Fisch, welcher dadurch am Boden liegt.)

Karatierter Fisch: „Hey, Mann! Was sollte das denn? Ich wollte dir doch nur die Einkäufe zurückgeben, die du hier vergessen hattest.“
Thaddäus: „Äh, oh.“

(Plötzlich kommt SpongeBob mit Sandy.)

SpongeBob: „Sandy, da ist er, ich hab ihn gefunden. Du Dummerle, hast deinen Gürtel…“

(Die beiden sehen den verletzten Fisch.)

Sandy: „Was ist Ihnen denn zugestoßen?“
SpongeBob: „Er wurde … karatiert!“
Sandy: „Nach all meinen Ausführungen darüber, dass Karate nicht der Rache dienen darf!“
SpongeBob: „Es ist eine Schande, Thaddäus. Eine Schande.“
Sandy: „Offensichtlich hat er den Gürtel doch nicht verdient. Vielen Dank auch dafür, dass du unser Vertrauen so missbraucht hast.“

(Die beiden gehen.)

Thaddäus: „Steckt’s euch sonst wohin, ich bin immer noch ein Karatemeister!“

(Von hinten kommt ein brauner O’Malley Cop.)

Brauner O’Malley Cop: „Wow, wirklich, sind Sie das?“
Thaddäus: „Ja, ganz genau.“

(Der Polizist führt Thaddäus zu einem Polizeiauto.)

Brauner O’Malley Cop: „Vorsicht, der Kopf. (Der Tintenfisch steigt ein.) Hätte ich nie gedacht.“
Thaddäus: „Was hat das zu bedeuten?“
Brauner O’Malley Cop: „Ach, nichts eigentlich. Nur wegen den schlapperigen Arme und der teigigen Vorderfront dachte ich…“
Thaddäus: „Ist ja gut, ich hab verstanden. (Er sieht die Handschellen um seinen Händen.) Was? Moment mal, bin ich etwa verhaftet?“
Brauner O’Malley Cop: „Natürlich sind Sie das und natürlich haben Sie das Recht zu schweigen. Oder nicht zu schweigen.“

(Der Polizist fährt los.)

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