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Episodenmitschrift: Zurück zur Natur

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Quietschende Schuhe Zurück zur Natur Im Gegenteil



Charakter:


In der Krossen Krabbe

(Spongebob brät einen Krabbenburger, er schleudert die Bulette hoch und sie verwandelt sich in eine Qualle. Die Qualle fliegt aus dem Fenster und Spongebob sieht ihr begeistert nach. Er dreht sich zurück zum Grill und die anderen Buletten verwandeln sich ebenfalls in Quallen. Diese fliegen auch zum Fenster heraus. Spongebob schwebt aus dem Fenster und verwandelt sich in eine gelbe Qualle. Andere Quallen fliegen mit ihm zu den Quallenfeldern. Plötzlich hört man Mr. Krabs Stimme.)

Mr. Krabs: Spongebob? Spongebob! Wach auf meen Jung, du verbrennst mein Geld!

(Spongebob wacht aus seinem Tagtraum auf und steht vor dem Grill, den Pfannenwender in der Hand. Die Krabbenburger verkohlen auf dem Grill)

Spongebob: Häää?! Heeeeeeeee! Ähh Mr. Krabs was machen wir jetzt?
Mr. Krabs: Da, nimm den hier!

(Er reicht Spongebob einen Feuerlöscher)
(Spongebob wirft den Feuerlöscher neben den Grill und Mr. Krabs guckt ihn böse an.)

Spongebob: Ahh!

(Der Grill geht in Flammen auf. Spongebob und Mr. Krabs stehen ängstlich neben dem Eingang. Spongebob rennt auf den Grill zu und versucht die Flammen auszupusten. Da kommt ein Feuerwehrfisch, eine Sirene imitierend, herbeigeeilt und bespritzt Spongebob mit Wasser. Dieser saugt sich voll und kippt auf den Grill, womit er das Feuer löscht.)

Mr. Krabs, Feuerwehrfisch: Hurrah!

(Das Wasser in Spongebob verdunstet, er schrumpft und verkohlt schließlich ebenfalls.)

Mr. Krabs: Ähh, Spongebob? Komm mit in mein Büro.

(Nimmt Spongebob wie eine Bulette mit dem Pfannenwender und trägt ihn ins Büro)

In Mr. Krabs' Büro

Mr. Krabs: Was ist los, meen Jung?
Spongebob: Ähh... Also ich...
Mr. Krabs: Schon zum vierten Mal in dieser Woche muss ich dich irgendwo abkratzen!
Spongebob: Naja, ich hab nachgedacht.
Mr. Krabs: Gut, denke, aber denk an deine Arbeit!
Spongebob: Nichts für ungut, Mr. Krabs, aber ich habe mir überlegt mein ödes, dekadentes Dasein aufzugeben und ein freies und naturnahes Leben unter den Quallen zu führen.

(Mr. Krabs lacht, während Spongebob überrascht dreinsieht)
(Man hört Mr. Krabs lachen und sieht eine Außensicht der Krossen Krabbe)
(Spongebob und Mr. Krabs betreten die Küche)

Mr. Krabs: Spongebob, du würdest keinen einzigen Tag in der Wildnis überleben. Hier ist dein natürlicher Lebensraum!

(Man sieht die Küche)

Mr. Krabs: Hier sind deine Felder und Weideflächen...

(Zeigt auf den Grill)

Mr.Krabs: Hier ist dein köstlicher Nektar.

(Im Vordergrund sind Fritösen zu sehen)

Mr. Krabs: Und das... oh ja...

(Er zieht einen Pfannenwender aus der Spüle)

Mr. Krabs: Das ist dein goldenes Szepter, mit dem du regierst. Das ist doch besser als schlabbrige quallige Quallen, oder, Spongebob?

(Mr. Krabs dreht sich um, weil keine Antwort kommt)

Mr. Krabs: Spongebob?

Außerhalb der Krossen Krabbe

(Spongebob kommt aus der Krossen Krabbe gestürmt)

Spongebob: Oh, ich halts wohl länger als einen Tag aus! Dem zeig ichs! Algengrütze!

(Er schleudert seine Krosse Krabbe Mütze auf den Boden und geht weg. Mr. Krabs kommt aus der Krossen Krabbe)

Mr. Krabs: Meen Jung! Warte!

(Er sieht die Mütze auf dem Boden liegen und erschreckt sich)

Mr. Krabs:Ach der kommt schon wieder... Der kommt wieder.

Außerhalb von Spongebobs Haus

(Patrick, Spongebob und Thaddäus stehen vor Spongebobs Haus)

Spongebob: Thaddäus, dir möchte ich meinen Dosenöffner vermachen!
Thaddäus: (Nimmt den Dosenöffner) Und ich dachte diese Freundschaft würde sich niemals auszahlen.

(Er geht weg)
(Patrick kommt weinend und hält ein Glas Mayonnaise)

Patrick: Bist du sicher, dass du mir dein Glas Mayonnaise geben willst?
Spongebob: Sie ist jetzt ganz dein!
Patrick: (Holt Telefonbücher aus dem Bildrand) Und deine alten Telefonbücher?
Spongebob: Alles für dich, alter Freund! Ach ja und das hier würde ich dir auch noch gerne geben!

(Spongebob holt eine Schachtel, öffnet sie und darin befindet sich ein Quallenfischernetz)

Patrick: Wow! Der allezuverlässige!

(Patrick weint, schmeisst die Telefonbücher weg und nimmt das Quallenfischernetz)
(Sandy kommt angelaufen)

Sandy: Hallo Jungs! Hey Spongebob, machst du hier nen' Flohmarkt?
Spongebob: Nein ich verschenke meine materiellen Besitztümer, weil ich in der Wildnis bei den Quallen leben will.
Sandy: Wie kommst du bloß immer auf diese komischen Ideen. Was willst du denn mit diesen Quallen anfangen, das sind ziemlich linke Vögel und die Hellsten sind sie auch nicht.
Spongebob: (tätschelt Sandys Glashelm) Ach weißt du Sandy, du erzählst mir genau das was ich von jedem erwarte, der sich ängstlich hinter der Fassade der Zivilisation versteckt. Ich werd euch beweisen, dass man auch ohne diesen ganzen Kram glücklich sein kann. Vielleicht begreift ihr es ja irgendwann und folgt mir. Wiedersehen!

(Spongebob geht hinter eine Muschel und zieht sich die Hose aus)

Spongebob: So, die brauche ich auch nicht mehr.

(Er tut die Hose zur Seite)

'Spongebob': Summ summ summ!

(Spongebob läuft ohne Hose in die freie Natur)

Thaddäus: Er hat seine Hose ausgezogen.
Sandy: Ich geb ihm ne' Woche.
Thaddäus: Ich geb ihm 11 Minuten.

(Beide gehen weg und lassen den schluchzenden Patrick alleine)

Patrick: Patrick ganz traurig! (Er fängt an zu weinen)

Auf den Quallenfeldern

(Es ist ein Schild zu sehen und Spongebobs Hand)

Spongebob: Endlich... Daheim. Ich bin daheim! Ich bin daheim! Daheim, daheim, daheim, daheim, daheim, daheim! Daheim!

(Er rennt auf eine kleine Klippe. Quallen fliegen über ihm her)

Spongebob: Brüder und Schwestern! Wartet auf mich!

(Er läuft los und kommt an einem Quallenstock an.)

Spongebob: Summ summ summ summ summ! Hallo, ich bin jetzt da!

(Quallen fliegen aus dem Stock wieder heraus)

Spongebob: Ich bin doch grade erst gekommen! Meine Qualleninstinkte sagen mir, ich muss ...

(Leckt seinen Finger, steckt ihn ins Ohr und zeigt nach links vom Zuschauer aus gesehen.)

Spongebob: Hier entlang!

(Quallen fliegen über die Wiesen)

Spongebob: Summ summ summ summ! Summ summ summ summ!

(Quallen fressen Algen. Spongebob nimmt ein Büschel Algen und kaut es. Er streckt die Zunge heraus und darauf liegen die Algen)

Spongebob: Bäääh!

(Er kratzt die Algen von seiner Zunge)

Spongebob:Hmmm, das ist das Leben.

(Spongebob geht zu einer Gruppe Quallen)

Spongebob: Hey Freunde! Summ summ! Alles summ summ? Summ summ! Schöner Tag heute! Alles summ soweit? Hallo, ich bin Quallibob, und du bist?

(Bleibt bei einer Qualle stehen und streckt die Hand aus. Die Qualle allerdings nesselt ihn.)

Spongebob: Argh, nett dich kennen zu lernen.

(Seine Hand schwillt an und wird rot)
(Spongebob riecht etwas. Man sieht Sandy und Patrick auf einer Picknickdecke sitzen und einen Korb auspacken. Spongebob sieht ihnen aus einiger Entfernung zu.)

Sandy: Hier Patrick. Nimm dir einen Krabbenburger.

(Hält ihm eine Schachtel mit 4 Krabbenburgern hin, Patrick jedoch schluchzt)

Sandy: Da ist er! Patrick, sag deinen Text!
Patrick: (Nimmt einen Zettel heraus und liest traurig ab) Herzlichen Dank, Sandy. Ich nehm gern einen. Nimm Burger. (Nimmt einen Burger) Nur Schade dass Spongebob nicht hier ist, das ist sein Lieblingsessen. Ich wünsche mir, dass er nach Hause kommt. Beiss ab.

(Will abbeissen, schmeisst jedoch den Burger weg)

Patrick: ICH KANN DAS NICHT! SPONGEBOB, KOMM ZURÜCK!
Spongebob: Patrick, ich komm nicht zurück.
Patrick: Ich vermisse dich, Sandy vermisst dich, sogar Thaddäus vermisst dich!

(Man sieht eine kurze Szene mit Thaddäus: Er tanzt und feiert eine Party.)

Spongebob: Ich bin hier glücklich! Hier ist mein neues Zuhause!

(Er dreht sich um und geht weg)
(Sandy scheleppt Patrick weg)

Patrick: NEIN! SPONGEBOB!

(Als nächstes sieht man ein paar Quallen und Spongebob, der versucht, die Quallen zu imitieren)

Spongebob: Hallo Freunde, ich bin wieder da!

(Wackelt merkwürdig mit den Armen)

Spongebob: Allmälich kriege ich den Bogen raus.

(Die Quallen fliegen schnell weg, Spongebob fällt auf den Boden. Patrick ist zu sehen, schwer atmend mit dem Quallenfischernetz in den Händen. Er baut sich vor Spongebob auf)

Spongebob: Patrick, was soll denn das?
Patrick: (weint) Wenn ich dich schon nicht als Freund haben kann ... Dann will ich dich wenigstens als Trophäe! Ich hab sogar schon ein hübsches Glas für dich rausgesucht.
Spongebob: (etwas verängstigt) Patrick, geh nach Hause! Ich bin jetzt eine Qualle!

(Patrick versucht, Spongebob mit dem Netz zu fangen, dieser jedoch flüchtet hinter einen Stein, der sich als große Schnecke entpuppt und wegkriecht. Patrick sieht Spongebob und rennt ihm hinterher. Spongebob versteckt sich hinter dem nächsten Stein.)

Patrick: Ich seh dich dahinten!

(Spongebob springt hinter einen Busch)

Patrick:Ich seh dich immernoch! Du machst dich bestimmt gut auf meinem Kaminsims!

(Spongebob flüchtet weiter)

Patrick: Freunde für immer, Spongebob!

(Hinter einem Felsbogen versteckt er sich, verschnauft kurz und stellt fest, dass Patrick an dem Felsbogen hängt.)

Patrick: Hab dich endlich, Spongebob!
Spongebob: Patrick! Nein!

(Patrick löst sich vom dem Felsbogen und kracht auf den Boden)
(Die Jagd geht weiter, Spongebob versteckt sich in einem Quallenstock. Patrick springt unter dem Baum herum und versucht, den Stock zu erwischen)

Patrick: Okay! (weint wieder) Wenns denn wirklich sein muss! Hoffentlich wirst du glücklich!

(Man sieht aus Spongebobs Perspektive aus dem Quallenstock, wie Patrick das Quallenfischernetz zerbricht, die Einzelteile wegwirft und weggeht)

Spongebob: Na endlich, das wars wohl. Jetzt kann ich ganz Qualle sein.

(Quallengelee tropft auf seine Nase und er probiert es.)

Spongebob: Mhhh... Gelee!

(Spongebob isst sehr viel Quallengelee, bis die Quallen zurück in ihren Stock geflogen kommen)

Spongebob: Aah, meine Gebrüder kehren zurück!

(Die Quallen fliegen in den Stock)

Spongebob: Seid gegrüßt, Genossen!

(Außenansicht den Quallenstocks. Aus dem Inneren kommen Blitze und Spongebob schreit. Er rennt aus dem Stock, doch die Quallen fliegen ihm hinterher)
(Es ist Abend geworden. Spongebob sitzt in einer Höhle)

Spongebob: (Lustlos) Das Leben als Qualle macht total Spaß. Summ summ summ.

(Er versucht zu schlafen, friert jedoch zu sehr. Er deckt sich mit Algen zu.)

Spongebob: Hey, mich juckts!

(Er kratzt sich am ganzen Körper)

Spongebob: Aber warum juckts mich so?! AAH!

(Seeigel sitzen auf seinem Körper)

Spongebob: Giftige Seeigel! Au au, das juckt! Au au! Auuuuuh!

(Rennt aus der Höhle und kratzt sich wie verrückt)

Spongebob: Aaah aaah das juckt!

(Reibt sich mit dem Rücken an einem Stein, kriecht auf dem Boden und schreit weiterhin, dass es juckt)

Bikini Bottom

(Spongebob kommt traurig daher)

Spongebob: Summ... summ. summ summ summ summ...

(Er trottet richtung Bikini Bottom und kommt an der Krossen Krabe vorbei, die geschlossen ist. Drinnen sieht er einen Haufen Krabbenburger)

Spongebob: Oooohh... Krabbenburger... summ summ.

(Er kommt an Sandys Kuppel vorbei und schluchzt)

Spongebob: Sandy... summ summ summ...

(Er geht nach Hause und bleibt vor seiner Haustür stehen)

Spongebob: Was habe ich getan? Ich habe ein tolles Leben gehabt und Freunde und ich habe alles weggeworfen!

In Spongebobs Haus

(Mr. Krabs, Gary, Patrick, Thaddäus und Sandy erwarten ihn)

Alle zusammen: Willkommen Zuhause, Spongebob!
Spongebob: (Freut sich) Och, ihr seid so nett. Ich habe einen Riesenfehler gemacht! Bitte verzeiht mir!
Mr. Krabs: Ach, schluss mit dem Geblubber, nimm dir nen' Krabbenburger!
Spongebob: Da sag' ich nicht nein!
Mr. Krabs: Und morgen zur Frühschicht bist du wieder an der Arbeit, klar?
Spongebob: Aye aye, Käptn!
Thaddäus: Spongebob, tu uns allen einen Gefallen (Hält ihm seine Hose hin)
Spongebob: Auch da sag ich nicht nein! (Zieht seine Hose an) Tadaa!

(Umarmt Thaddäus)

Thaddäus: Ok, das reicht jetzt.

(Alle kommen und umarmen Thaddäus, sogar Gary kommt)

Gary: Mau!
Thaddäus: Könnten wir es damit gut sein lassen?

(Alle erschrecken sich)

Patrick: Patrick Juckreiz!

(Alle reiben sich am Boden, außer Spongebob)

Spongebob: Es ist schön, Zuhause zu sein!

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