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Episodenmitschrift: Normal ist das nicht

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Sinfonie in Arzt-Dur Normal ist das nicht Verschwunden


Charaktere

Thaddäus’ Haus

(SpongeBob tollt draußen herum und weckt mit seinem Lärm Thaddäus auf)

Thaddäus (hört, wie SpongeBob lacht; ist genervt): „Aaaaah, was ist denn (aaah) das?! (geht vor die Haustür auf SpongeBob zu) STOP! Mit was für einem bescheuerten Benehmen darf ich denn heute wieder rechnen?“
SpongeBob: „Das ist nicht bescheuert. Das ist ein ganz normales Morgenbenehmen.“
Thaddäus: „Bei dem du rumrennst und schreist wie eine Todesfee?“
SpongeBob: „Aber nein, Thaddäus. Eine Todesfee schreit doch so: (imitiert die Stimme bzw. den Schrei einer Todesfee)“
Thaddäus: (hält SpongeBob denn Mund zu) „Es gibt 2 Arten von Lebewesen: Es gibt ganz normale Zeitgenossen und es gibt dich!“
SpongeBob: „Echt jetzt?“
Thaddäus (schreit): „Allerdings! Benimm dich in Zukunft also lieber ein bisschen mehr normal!“ (geht genervt nach Hause)
SpongeBob: (fragt sich nachdenkend selbst) „Warum bin ich nicht normal?“
Thaddäus: (legt sich wieder ins Bett)
SpongeBob: „Thaddäus?“
Thaddäus: (wacht schockiert auf)
SpongeBob: „Wie kann man denn normal werden?“
Thaddäus: „Naja, zunächst muss man darauf achten, sich ganz weit von mir entfernt zu halten, du Blödschwamm!“ (wirft SpongeBob aus dem Haus raus)
SpongeBob: „Was stimmt nicht mit mir? Ich muss unbedingt lernen, was normal ist!“

SpongeBobs Haus

SpongeBob: (mit einer DVD namens „How to be normal - For Beginners“ in der Hand): „Wie man normal ist - für Anfänger. Hmm.. Dieses Video wird mir helfen! (schaut sich das Video an)“
Erzähler: „Können Sie das Wort „Freak“ nicht mehr hören? Schmeißen die Leute Sie aus ihren Häusern? Na was ist, tun Sie's?“
SpongeBob: „Ja, ja und ja.“
Erzähler: „Dann begleiten Sie mich… auf eine Reise in die Normalität.“
SpongeBob: „Normalität!“
Erzähler: „Das Leben einer normalen Person ist relativ einfach. Hier ist der typische Durchschnittsheini auf dem Weg zur Arbeit. Sehen Sie seine Kleidung? Sogar sein Haar ist langweilig. Beachten Sie sein Aussehen: Nett und schön, ohne Krater oder Sommersprossen.“
SpongeBob (mustert sich geknickt): „Krater…, Sommersprossen…?“
Erzähler: „In seinem Büro arbeitet Mr. Normal, wie jedenfalls sein Namensschild verrät, in einem gleichmäßigen Tempo, so wie es alle anderen Normalen tun. Achten Sie auf ihre Art zu kommunizieren (Zwei Fische gegenseitig: „Hallo, wie geht’s dir?“)! Pünktlich zum Feierabend packt Mr. Normal seine Sachen und geht nach Hause, um diesen Kreislauf fröhlich am nächsten Morgen von neuem zu beginnen.“
SpongeBob (erleichtert): „Ja!“

In der Krossen Krabbe

Fisch: „Ich hätt' gern ’nen Krabbenburger.“
Thaddäus: „Wen wundert’s? SpongeBob! Ich brauche einen Krabbenburger.“
SpongeBob (gibt Thaddäus den Krabbenburger)
Thaddäus: „Nanu? Heute keinen dummen Spruch auf den Lippen?“
Thaddäus: „Hmm.. Das ist verdächtig ruhig.“ (geht in SpongeBobs Küche.)
Thaddäus (wundert sich, dass SpongeBob so ruhig ist. geht in die Küche und schaut zu, wie er arbeitet): „SpongeBob?“
SpongeBob: „Hallo, wie geht’s dir?“
Thaddäus: „Erklär' mir mal, was das soll.“
SpongeBob: „Ich bin deinem Rat gefolgt, ab sofort bin ich normal.“
Thaddäus (ironisch): „Normal, ja..“
SpongeBob: „Ja.“
Thaddäus: „Ach ja, wirklich?“
SpongeBob: „Ja.“
Thaddäus: „Ich glaub dir kein Wort, du wartest doch nur darauf etwas Bescheuertes zu sagen.“ (holt sich einen Becher Wasser)
SpongeBob: „Haben wir nicht wundervolles Wetter?“
Thaddäus (verdutzt): „Ähm.. ja, in der Tat!“
SpongeBob: „Also, wir sehen uns noch“ (arbeitet weiter an seinem Computer)
Thaddäus: „Ja.. Wir sehen uns!“
Mr. Krabs: „SpongeBob! Sitz hier nicht so faul rum, die ganze Bude schreit nach Krabbenburgern.“
SpongeBob: „Jawohl Sir, die Sache läuft ganz normal.“
Mr. Krabs: „Hä?“
SpongeBob (tippt in seinen Computer ein): „Bestellung: 1 Krabbenburger.“ (Krabbenburger wird „ausgedruckt“)
Mr. Krabs: „Wow, was heutzutage alles möglich ist. Kannst du mehr machen?“
SpongeBob (tippt eine größere Krabbenburger-Anzahl in seinen Computer ein; Computer druckt noch mehr Krabbenburger)
Mr. Krabs (bekommt eine volle Ladung Krabbenburger ins Gesicht geschossen, daraufhin erfreut): „Starke Nummer! Das ist ja wie Gelddruck!“
Thaddäus (fährt mit seinem Fahrrad nach Hause): „Ich frag mich, was mit dem Schwamm los ist. (Erschrocken) UND AUCH, WAS DAS DA VORNE IST! Wem gehört das Haus?“
SpongeBob (kommt vorbei): „Hallo, wie geht’s dir?“ (geht in sein Haus)
Thaddäus (gibt sich eine kräftige Backpfeife)

Am nächsten Tag in der Krossen Krabbe

Thaddäus (voller Freude): „Hallo SpongeBob!“
SpongeBob: „Hallo, wie geht’s dir?“
Thaddäus: „Gut, ich wollte mir nur rasch was zum trinken holen.“
SpongeBob: „Was für ein wundervolles Wetter wir haben.“
Thaddäus: „Ja, in der Tat!“
SpongeBob: „Also dann, wir sehen uns.“
Thaddäus: „Ja, wir sehen uns! Oh Mann, an den Zustand könnte ich mich gewöhnen!“

(alles läuft Tag für Tag gleich und normal ab; SpongeBob verliert aufgrund seiner Normalität auch Löcher)

3 Wochen später in der Krossen Krabbe

Thaddäus (zu einem Kunden): „Ihre Bestellung.“
Thaddäus (Uhr klingelt): „Oh, ja, es ist wieder soweit. Ahaha!“
Thaddäus (freut sich und sagt zu SpongeBob): „Es kommt mir zwar etwas schwer über die Lippen, aber dein Verhalten in letzter Zeit gefällt mir außerordentlich.“
SpongeBob: „Weißt du, was komisch daran ist? Nachdem ich die Kanten meiner Persönlichkeit abgeschliffen habe, hat sich der Rest angepasst. Und nun bin ich völlig normal.“
Kunde in der Krossen Krabbe (isst Papier, auf dem ein Krabbenburger gedruckt wurde, und bemerkt dies langsam): „Bäh, schmeckt das fade! In diesem Laden werde ich nie wieder mein Geld ausgeben.“
Mr. Krabs (schockiert): „NIE WIEDER?!“
Kunde in der Krossen Krabbe: „Kommt Leute, die Burger sind nicht mal das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.“
Mr. Krabs: „Wartet! Wo geht ihr hin?“ (Mr. Krabs sieht den auf Papier gedruckten Krabbenburger)
Mr. Krabs: „SPONGEBOB! Was verzapfst du da für Klabauterdreck? So was kann man der Kundschaft doch nicht servieren. Ganze Bootsladungen von Gästen flüchten aus dem Lokal.“
SpongeBob: „Vielleicht ist die Tinte alle.“
Mr. Krabs (stöhnt): „Ah.. nein, Min Jung, du kapierst es nicht: Man kann keine Krabbenburger mit Tinte und Papier machen, du musst sie auch mit dem Herzen machen. Ab sofort machst du die Burger wieder mit Schmackes, und hör auf dich so dumm zu benehmen.“
SpongeBob: „Sie nennen es dumm, ich normal.“
Mr. Krabs: „Hör zu: Solange du dich weigerst die Burger auf deine unnachahmliche Art herzustellen, will ich dich in der Krossen Krabbe nicht mehr sehen.“
SpongeBob (geht traurig aus der Krossen Krabbe; wehmütig): „Die Entscheidung, normal zu werden hat größeren Einfluss auf mein Leben als ich dachte.“

An der Bushaltestelle, neben der Schneckenstraße

SpongeBob (zu Patrick): „Hallo, wie geht’s dir?“
Patrick (mit Hut, erschreckt sich, als er sieht, wie SpongeBob aussieht): „Was ist denn mit dir passiert?“
SpongeBob: „Ooch, ich bin normal geworden.“
Patrick: „Wenn’s dir weiterhilft… Hey SpongeBob, was hältst du davon, wenn wir die Quallenfelder stürmen mit dem… Netz im Anschlag?“
SpongeBob: „Ich mach lieber was normales, so wie Schaufensterbummel“.
Patrick: „Oder wir machen das: (Patrick lässt sich seinen Kopf aus dem Bauchnabel wachsen) Hurra! Jetzt bist du dran.“
SpongeBob: „Das lass ich lieber. Aber ich muss meine Festplatte defragmentieren. Hilfst du mir?“
Patrick: „Nö, Kumpel. Aber wenn du irgendwas lustiges machst, dann sag mir Bescheid.“
SpongeBob: „Alles klar, wir sehen uns.“

In Thaddäus’ Haus

SpongeBob: (klingelt an Thaddäus’ Haus)
Thaddäus (entstaubt gerade seine Porträts; macht SpongeBob auf)
SpongeBob: „Hallo, wie geht’s dir?“
Thaddäus: „Hätte nie gedacht, dass ich das jemals sage, aber bitte, komm rein SpongeBob!“
Thaddäus (macht SpongeBob und sich Tee; gießt SpongeBob Tee ein)
SpongeBob: „Besten Dank! Sag mal, warum hockst du denn den ganzen Tag hier in der guten Stube, wenn das Wetter da draußen so normal ist?“
Thaddäus: „Weil heute der Staubwischtag ist, der Tag an dem ich meine 483 Selbstportraits entstaube.“
SpongeBob: „Wow, das findet man nicht in jedem Durchschnittshaushalt.“
Thaddäus: „Weißt du SpongeBob, es ist schon ok, wenn man ein bisschen anders ist.“
SpongeBob: „Und weißt du, was bei dir auch nicht normal ist? (Zeigt auf seine Nase und stupst sie an) Da, deine Nase. Die ist so schlapp und knotig. (Fummelt in seinen Augen herum) Und deine Augen sind auch etwas seltsam. Dein ganzes Gesicht muss angepasst werden. (Modelliert Thaddäus’ Gesicht) So, das ist viel besser. (Zeigt Thaddäus im Spiegel) Guck mal, so siehst du normal aus. Ach und noch etwas: Du hast keine Hose an.“
Thaddäus (wischt sich erst durchs Gesicht und wirft dann SpongeBob aus seinem Haus raus): „Und halt dich von meinem Haus fern!“
Thaddäus (guckt in den Spiegel, rückt ihn zurecht und begutachtet seine Nase, überlegend, ob sie tatsächlich gerichtet werden müsste)
SpongeBob: „Nochmal zusammengefasst habe ich meinen Job verloren, meinen besten Freund, und bin sogar zu normal für Thaddäus. Vielleicht habe ich das Normal werden zu ernst genommen.“
SpongeBob: „Kein Problem, NormalBob. Du hast es geschafft normal zu werden, also kannst du auch wieder unnormal werden. Du brauchst nur eine mentale Korrektur, ’ne gewisse innere Spannung. Also konzentrier dich und… DRÜCKEN!!!“ („drückt“ so fest, dass ihm seine Augäpfel herausfallen; hat jedoch nichts gebracht.)
SpongeBob: „Ich glaube, um wieder durchzuknallen, brauche ich Hilfe von einem Profi.“ (geht zu Patrick)

Patricks Haus

Patrick (hat seine Zunge 10-fach umgedreht und sich mit ihr an die Wand „gelehnt“. Er lässt los und sie dreht sich wieder zurück. Er lacht)
SpongeBob: „Das ist sehr nett Patrick, aber ich brauche dich als meinen Trainer. Ich möchte bitte wieder unnormal werden.“
Patrick: „Tja, du hast nicht die besten Voraussetzungen.“
SpongeBob: „Bitte Patrick, wenn mich jemand in der obskuren Kunst der Beklopptheit unterrichten kann, dann du! Zeig mir den Weg zu meinem früheren Ich!“
Patrick: „Das wird nicht einfach sein. Aber ich mache es.“
SpongeBob: „Vielen Dank, Patrick!“
Patrick: „Jedoch… brauche ich einen Gartenschlauch und einen Pritschenwagen. Und dann musst du deine Hose ausziehen.“
SpongeBob und Patrick (stehen nackt an der Straße herum): „Ich spüre schon ein minimal gesteigertes Selbstwertgefühl.“
Patrick: „Konzentrier dich bitte auf deine erste Lektion in Beklopptheit. Wir sehen uns auf der anderen Seite, Kumpel!“ (SpongeBob und Patrick rutschen durchs Wasser aus dem Schlauch und fliegen durch den Pritschenwagen als Katapult in ein Zoobecken)
Ein Kind: „Mami, Mami, was sind das für Dinger?“
Mutter vom Kind: „Das sind Dinger, die wir nicht kennen wollen. Wir reden nur mit normalen Leuten.“ (Gehen weg)
Patrick: „Hast du gemerkt? Die Bekloppten-Therapie wirkt. Deine Krater sind wieder zu sehen. Wir müssen noch mehr über die Stränge schlagen. Jetzt werden wir völlig bekloppt.“
SpongeBob (reitet auf Patrick und fängt eine Qualle, daraufhin wächst ihm eine seiner Poren und er freut sich)
SpongeBob und Patrick (lecken den Sand ab; SpongeBobs Nase wird wieder länger)
Patrick: „Rückwärtsreden!“
SpongeBob: „?taP , rehcis ud tsiB“ (SpongeBobs Beine werden länger)
SpongeBob und Patrick (essen mit den Füßen die geheime Krabbenburger-Soße; SpongeBobs 2 Hasenzähne erscheinen)
Patrick (sieht, dass mit SpongeBob etwas passiert): „He, was passiert denn jetzt? Die letzte Umwandlung!“
SpongeBob (wird wieder fast normal): „Hä?“
Patrick: „Wieso’n das jetzt?“
SpongeBob: „Ich weiß es nicht. Ich glaub ich bin jetzt… für immer normal!“
Patrick: „NNNNNEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIN!“
SpongeBob (heult und jammert mit Patrick gemeinsam): „Ich will nicht normal sein! Ich will wieder bekloppt sein!“
Thaddäus (öffnet Patricks Stein): „Ich bin es, Thaddäus. Ist SpongeBob hier?“
Thaddäus: (stellt sich als normaler Thaddäus dar)„Hallo! Wie geht’s dir?“
SpongeBob (erschreckt sich zu Tode, sodass er blitzschnell seine alte, schwammige Form wieder annimmt)
Patrick: „SpongeBob. Du hast deine quadratisch gute Form wieder.“
SpongeBob: „Wow, ich glaub, Thaddäus’ normales Aussehen hat mich zum Unnormalo erschreckt.“
SpongeBob (zu Thaddäus): „Danke Kumpel, du hast mein Leben gerettet!“
Thaddäus: „Was für ein wundervolles Wetter.“
SpongeBob: „Du hast ja so was von Recht, das tollste Wetter überhaupt.“ (Er und Patrick lachen)
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