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Hör’ mal, wer da spielt (Episode)

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Hör’ mal, wer da spielt
35b Episodenkarte-Hör' mal, wer da spielt.jpg

© Viacom

Episodennummer: 35b
Staffel/
Produktionsjahr:
2/2001
Originaltitel: Band Geeks
Erstausstrahlung
USA:
07.09.2001
Erstausstrahlung
Deutschland:
04.10.2002
Vorherige Episode: Die Geheimschachtel
Nächste Episode: Nachtschicht
Charaktere Synchronsprecher
SpongeBob Schwammkopf Santiago Ziesmer
Patrick Star Marco Kröger
Thaddäus Tentakel Eberhard Prüter
Mr. Krabs Jürgen Kluckert
Mrs. Puff Rita Engelmann
Sandy Cheeks Cathlen Gawlich
Siegbert Schnösel Eberhard Prüter
Larry der Hummer Jörg Hengstler
Sheldon J. Plankton Thomas Petruo
35b Thaddäus-Arzt.jpg
„Guten Tag, städtische Tierklinik. Wir sind benachrichtigt worden, dass sich ein sterbendes Tier in Ihrem Haus aufhält.“

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Um seinen Erzfeind Siegbert Schnösel zu schlagen, trommelt Thaddäus in der Episode Hör’ mal, wer da spielt aus der zweiten Staffel rasch eine Kapelle zusammen, die beim Pokal-Finale auftreten soll.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

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Thaddäus erhält einen Anruf von seinem Erzrivalen Siegbert Schnösel, der ihm mitteilt, dass seine Big Band am folgenden Dienstag für das Pokal-Finale gebucht, er jedoch verhindert sei und Thaddäus daher fragen wollte, ob er nicht mit seiner Kapelle spielen möchte. Da er als Antwort lediglich Gestotter erhält, nimmt er an, dass Thaddäus überhaupt keine Kapelle leite. Prompt negiert Thaddäus diese Hypothese und sagt zu. Das war natürlich eine Kurzschlussreaktion, denn nun muss Thaddäus erst einmal eine Kapelle „zusammentrommeln“ und bringt daher in ganz Bikini Bottom Aushänge zur Anwerbung potenzieller Instrumentalisten an.

1. Tag
Als Thaddäus mitsamt der Instrumente in der reichlich besuchten Probenhalle eintrifft, erkundigt er sich zunächst, ob schon einmal jemand musiziert habe. Die Anwesenden stellen sich in dieser Hinsicht allesamt als jungfräulich heraus. Er gibt anschließend eine einfache Melodie auf seiner Klarinette wieder und bittet erst die Blechbläser, dann die Holzbläser und zuletzt die Trommler darum, sie nachzuspielen. Daraufhin sollen sich alle in Fünfergruppen aufreihen und den Takt klopfen. Bevor es allerdings dazu kommen kann, tritt Patrick Sandy in die Kniekehle, was eine Rauferei der beiden entfacht.

2. Tag
Die Musikanten befinden sich nun auf der Straße und üben einen Marsch, angeführt von zwei Fahnenschwingern. Als Thaddäus selbige bittet, die Rotation ihrer Fahnen zu beschleunigen, heben die beiden buchstäblich ab und kollidieren mit einem Zeppelin. Ein anderer Fisch der Kapelle (wahrscheinlich Nat) bläst ihnen zu Ehren die Trompete und Thaddäus überfällt in der Konsequenz ein weiterer Anfall von Resignation.

3. Tag
Thaddäus will in Erfahrung bringen, wie es um Planktons Mundharmonika-Solo stehe. Der gibt eine stetige Verbesserung an, als er es jedoch vorführt, kommt er bereits nach sechs Tönen merklich ins Schwitzen und kollabiert schließlich, da die Kanzellen viel zu weit voneinander entfernt sind (bzw. das Instrument insgesamt zu groß für ihn ist).

4. Tag
Die letzte Probe vor dem großen Auftritt. Thaddäus erklärt, dass seit Beginn der Proben keinerlei Fortschritte festgestellt werden konnten. Er hat jedoch die Theorie, dass Leute laut sprechen, wenn sie schlau wirken wollen, und daher die Kapelle einfach so laut spielen solle, dass die Leute annehmen, sie sei gut. Die Theorie wird sogleich in die Praxis umgesetzt, was einen unbändigen Krach, das Zerbersten sämtlicher Fensterscheiben und die Entgleisung von Thaddäus’ Gesichtszügen zur Folge hat. Er schlägt deshalb vor, lieber so leise zu spielen, dass niemand etwas hört. Als sich einer der Anwesenden über Mr. Krabs beschwert (s. Zitat unten), eskaliert die Situation erneut, nur dass dieses Mal alle an der Schlägerei teilnehmen, während Thaddäus verzweifelt versucht, die Meute zur Vernunft zu bringen.

Doch als die Uhr 10 schlägt, beenden alle ruckartig ihren Kampf, da die Probe ja nun vorbei ist. Thaddäus hält ihnen weinerlich vor, seine Chance auf ein kleines bisschen Glück mit Füßen getreten zu haben, und bittet sie daher, am nächsten Tag zu Hause zu bleiben. Er werde Siegbert sagen, dass alle bei einem Blasunfall ums Leben gekommen seien. Nachdem er die Probenhalle niedergeschlagen verlässt, fassen die Anwesenden – unter Leitung von SpongeBob – den Beschluss, alles daran zu setzen, ihre musikalischen Fähigkeiten zu verbessern, Thaddäus stolz zu machen und ihm einen bombastischen Auftritt zu bescheren.

Am nächsten Morgen betritt Thaddäus den Bandeingang, wo ihn überraschenderweise Siegbert bereits hämisch grinsend erwartet. Er will ihm gerade sein Misslingen beichten, da erscheinen seine Schüler als adrett gekleidete Kapelle hinter ihm. Sie betreten gemeinsam die Kuppel, die sie nach oben auf das Spielfeld befördert. Thaddäus traut sich gar nicht, den Taktstock zu erheben, doch da geschieht quasi ein Wunder: Die Bläser spielen ein imposantes Intro, Plankton folgt auf dem Keyboard und SpongeBob gibt mit sehr maskuliner und pathetischer Stimme die ersten Worte des Songs wieder. Thaddäus ist überrascht, wie gut seine Band auf einmal musizieren kann. Das Lied kommt richtig in Fahrt und Siegbert fällt neiderfüllt in Ohnmacht. Die Audienz im Stadium applaudiert und jubelt euphorisch. Endlich ist es Thaddäus gelungen, seinen Konkurrenten vorzuführen.

[Bearbeiten] Trivia und Fehler

  • Das Lied Sweet Victory wird von David Glen Eisley, Mitglied der 1980er Heavy Metal-Band Giuffria gesungen. Er hat es zusammen mit Bruce Kulick (ex-KISSGitarrist) komponiert. Das Schlagzeug wird von Eric Singer (ex-Kiss) gespielt. Das Lied läuft unter dem Oberbegriff „Stock-Music“; das ist Musik, die für verschiedene Filme auf Anfrage zur Verfügung steht. Dieser Song gehört zur Kategorie „Stadion-Sport-Music“. Auf der APMmusic Website gibt es 4 Versionen dieses Songs zum Anhören: → Advanced Search → Select Composer → Eisley APMmusic.
  • Die Ausschnitte der jubelnden Menschen außerhalb der Kuppel auf den Tribünen stammen von einem Football-Spiel im Liberty Bowl Memorial Stadium (Memphis, Tennessee)
  • Die Episodenkarte ist die gleiche wie von Leben wie Larry.
  • Die Zeittafeln sind deutschsprachig, wie „2. Tag“, „3. Tag“ usw..
  • Der Episodentitel ist eine Anspielung auf den deutschsprachigen Namen, den die ABC-Serie Home Improvement mit „Hör mal, wer da hämmert“ bei der Ausstrahlung auf RTL erhalten hat. Dieser geht auf den Filmtitel „Kuck mal, wer da spricht!“ zurück.
  • Die Szene, in der die Charaktere das Lied singen, wurde auf Platz 1 bei den „100 Besten Nick Momenten“ gewählt.
  • Am 1. Tag, als alle versuchen, Thaddäus nachzuspielen, spielt Perla bei den Blechbläsern ein Saxophon, obwohl das Saxophon aufgrund seines hölzernen Mundstücks zu den Holzblasinstrumenten gehört.
  • Sandy kann trotz Helm Trompete spielen.
  • Die Automarke „Opel“ und das Modell „Kapitän“ werden erwähnt.
  • Der türkisblaue Fisch ist hier grün.
  • Der Fisch mit rotem Bikini hat in dieser Episode lilafarbene Haut.
  • Siegbert Schnösels erster Auftritt.

[Bearbeiten] Alle Charaktere

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[Bearbeiten] Zitate

  • (Thaddäus spielt auf seiner Klarinette. Es klingelt an der Tür.)
    Arzt: „Guten Tag, städtische Tierklinik. Wir sind benachrichtigt worden, dass sich ein sterbendes Tier in Ihrem Haus aufhält.“
  • Thaddäus: „Hat jemand von euch schon mal ein Musikinstrument gespielt?“
    Plankton: „Zählen Folterinstrumente auch?“
    Thaddäus: „Nein.“
    Patrick: „Ist Mayonnaise auch ein Instrument?“
    Thaddäus: „Nein Patrick, Mayonnaise ist kein Instrument.“
    (Patrick meldet sich erneut.)
    Thaddäus: „Meerrettich ist auch kein Instrument!“
    (Patrick nimmt die Hand wieder runter.)
  • Thaddäus: „Das wird wohl das letzte Mal sein, dass ich mich in dieser Stadt sehen lassen kann …“
    SpongeBob: „DAS ist die richtige Einstellung!“
  • Patrick: (über die Zuschauer im Stadion) „Die Fische sehen aber hässlich aus.“
    SpongeBob: „Vielleicht kommen die aus diesen giftigen Sümpfen.“
    Mr. Krabs: „Ich glaub, mir wird gleich schlecht!“
  • Thaddäus: „Und danke auch, danke für gar nichts …“
    Patrick: „Gern geschehen!“
  • SpongeBob: „Und Eins, und Zwei, und keine Schlägerei!“

[Bearbeiten] Hintergrundmusik, Lieder, Mitschrift und Bewertung


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