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Geisterfahrer (Episode)

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Geisterfahrer
33a Episodenkarte-Geisterfahrer.jpg

© Viacom

Episodennummer: 33a
Staffel/
Produktionsjahr:
2/2001
Originaltitel: Shanghaied
Erstausstrahlung
USA:
09.03.2001
Erstausstrahlung
Deutschland:
02.10.2002
Vorherige Episode: Rauchende Erdnüsse
Nächste Episode: Die Wanne ist voll
Charaktere Synchronsprecher
SpongeBob Schwammkopf Santiago Ziesmer
Patrick Star Marco Kröger
Thaddäus Tentakel Eberhard Prüter
Fliegender Holländer Hans Teuscher
Patchy Michael Pan
Potty Gerald Schaale
33a SpongeBob-Patrick.jpg
Der Reißverschluss der Verdammnis.

© Viacom

Eher unfreiwillig heuern SpongeBob und Patrick in der Episode Geisterfahrer mit Thaddäus beim Fliegenden Holländer auf seinem Geisterschiff an und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, wobei sie nicht nur Thaddäus’ Nerven strapazieren.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Kelpy © Viacom
Es ist ein normaler Tag in Bikini Bottom, bis plötzlich ein riesiger Anker in SpongeBobs Haus kracht. Völlig aufgeregt berichtet SpongeBob sogleich seinem Nachbarn Thaddäus von dem außergewöhnlichen Ereignis, wofür er allerdings nur Spott erntet. Als sich der Anker dann jedoch aus seinem ursprünglichen Platz löst und in Thaddäus’ Haus einschlägt, zeigt sich der Tintenfisch äußerst erzürnt und klettert an dem Ankertau hinauf, dicht gefolgt von SpongeBob und Patrick. Nach einigen Metern erspähen die drei ein grün leuchtendes Schiff, woraufhin Thaddäus sich vornimmt, dem „verfluchten Ankerwerfer“ die Meinung zu sagen. SpongeBob hat offensichtlich ein Déjà-Vu, allerdings will ihm der Name des Schiffsbesitzers einfach nicht einfallen. Plötzlich kommt ein Geist hervorgeschossen, genauso grün leuchtend wie das Schiff: der Fliegende Holländer! Wutentbrannt erfragt er die Identität des Störenfrieds, woraufhin SpongeBob ihn aufklärt, dass Thaddäus sich beschweren wollte. Er versetzt Thaddäus in der Konsequenz mehrere Stromstöße. Aus seinem „Regelwerk für Geister“ liest er anschließend vor: „Wer es je wagt, an Bord des Schiffs des Fliegenden Holländers zu kommen – ob ungebeten oder sonst wie – wird Mitglied seiner gespenstischen Mannschaft für immer und ewig“. SpongeBob, Patrick und Thaddäus müssen also von nun an mit ihm herumsegeln und Angst und Schrecken verbreiten. Als letzterer nicht kooperieren will, wirft ihn der Holländer in den „Reißverschluss der Verdammnis“.
Ein Anker ist in SpongeBobs Haus eingeschlagen. © Viacom
SpongeBob und Patrick verdonnert er derweil dazu, das Deck seines Schiffes zu säubern. Er informiert sie ferner, dass in derselben Nacht ihre erste Schicht als Assistenz-Geister stattfinden wird. Patrick ist dabei zuständig für die Navigation, während SpongeBob nach potenziellen Opfern Ausschau halten soll. Was nun folgt, ist eine Reihe von versuchten Gruselattacken, jedoch sind SpongeBob und Patrick unfähig, wirklich angsteinflößend aufzutreten und verwandeln jeden anfangs noch gruseligen Auftritt des Fliegenden Holländers in eine Lachnummer. Schließlich schickt er die beiden in die Kajüte und klärt sie nach einiger Zeit des Wartens auf, dass „diese ganze Mannschaft-auf-Ewigkeits-Sache“ nicht richtig funktioniere und er sie deshalb verspeisen wolle.

Patrick schlägt vor, abzuhauen. Allerdings ist die Tür verriegelt, sodass der einzige Weg nach draußen durch die Parfümabteilung führt. SpongeBob und Patrick nehmen das Unterfangen auf sich und gelangen trotz des extremen olfaktorischen Einflusses letztlich doch erfolgreich auf die andere Seite, direkt vor das Zimmer des Fliegenden Holländers. Sie belauschen ihn und erfahren, dass er nur im Besitz seiner Dinnersocke zu essen im Stande ist. In einem Moment der Unaufmerksamkeit stehlen SpongeBob und Patrick jenes Objekt, jedoch erscheint der Holländer wenige Augenblicke später vor ihnen, und ein kurzer, aber intensiver Kampf um die Socke entbrennt. Als keine Entscheidung zu fallen scheint, schlägt der Holländer ihnen einen Kompromiss vor: Sie geben ihm die Socke, er gewährt ihnen dafür drei Wünsche:

  1. Patrick wünscht sich, dass er das früher gewusst hätte (worauf die Uhr um 5 Minuten zurückspringt).
  2. SpongeBob wünscht sich, dass Thaddäus da wäre (woraufhin sein Sturz durch den Reißverschluss der Verdammnis ein jähes Ende nimmt und er zurück auf das Geisterschiff teleportiert wird).
  3. SpongeBob wünscht sich zuletzt, dass der Fliegende Holländer ein Vegetarier wäre, da er die drei dann nicht mehr essen wolle.

Erleichtert befinden sich SpongeBob, Thaddäus und Patrick nun wieder vor des Schwammes Haus. Doch der Schein trügt. Mitsamt einer Ananas stecken die drei - in Obst verwandelt - in einem Mixer, während der Holländer eine Banane in Scheiben schneidet mit der Begründung, Obst sei gut gegen Skorbut. Daraufhin beginnt eine wilde Verfolgungsjagd im Flower-Power-Stil.

Trivia und Fehler

Der Fliegende Holländer erzählt seinem Tagebuch, dass er SpongeBob und Patrick verspeisen möchte. © Viacom
  • Diese Episode dauert statt der üblichen 10-11 Minuten ca. 16 Minuten.
  • Als Thaddäus, SpongeBob und Patrick am Ankertau hinaufklettern, verändert sich die Farbe des Taus.
  • Zum englischen Episodentitel: Der Begriff Schanghaien bezeichnet in der Seemannssprache das gewaltsame oder betrügerische Anwerben von Seeleuten.
  • Für diese Episode wurden drei alternative Enden produziert (bezüglich des dritten Wunsches):
    • Patrick: „Oh, ich hab’s! (Sekunden später) Oh, Entschuldigung. Wollt ihr einen Kaugummi?“
    • Thaddäus: „Ich wünschte, ich hätte euch zwei Deppen nie zuvor in meinem Leben getroffen!“
    • SpongeBob: „Er wird uns überhaupt nicht essen können, weil ich mir nämlich wünsche, dass der Holländer ein Vegetarier ist!“
      In Lateinamerika hat man beispielsweise das zweite Ende gewählt.
  • Als SpongeBob am Anfang mit dem Fernrohr ein Opfer aussucht und eines gefunden hat, ruft er den Fliegenden Holländer herbei. Und als er herankommt, hört man die Geräusche von Schritten, obwohl der Holländer über gar keine Füße verfügt.
  • Nachdem SpongeBob am Anfang der Episode im Müsli das Spielzeug sucht, ist plötzlich das Geschirr verschwunden, das vorher auf dem Tisch stand.
  • Während der Grusel-Spritztour dreht sich der Kopf des Fliegenden Holländers 360° um sich selbst. Dies ist eine Anspielung auf den Film Der Exorzist.
  • Als SpongeBob sich wünscht, dass Thaddäus wieder da ist und die Entscheidung, wer den dritten Wunsch bekommt, auf SpongeBob fällt, bittet Thaddäus, dass SpongeBob sich etwas wünschen soll, damit der Fliegende Holländer sie nicht auffrisst. Woher soll Thaddäus wissen, dass der Fliegende Holländer sie verspeisen will? Er war doch die ganze Zeit im Reißverschluss der Verdammnis.
  • Der Spruch, mit dem der Fliegende Holländer denjenigen auswählt, der den letzten Wunsch äußern darf, lautet: „Ene mene mager Moos, fang einen Seemann auf dem Floß, wenn er rumschreit, lass ihn los, meine Mutter sagt immer, wähl den Allerbesten aus und-du-bist-raus!“
  • Am Ende der Episode erwähnt der Fliegende Holländer Skorbut. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die meistens auf hoher See grassiert. Christoph Kolumbus’ Mannschaft war zum Beispiel davon betroffen. Man bekommt es bei Vitamin C-Mangel. Deswegen wollte der Holländer, dass SpongeBob, Patrick und Thaddäus in Früchte verwandelt werden. Denn Obst enthält reichlich Vitamin C.
  • Als Thaddäus den Reißverschluss der Verdammnis hinabfällt, hat er anstelle seiner üblichen sechs Tentakel nur vier.
  • Man sieht, dass Patrick dazu verdonnert wird, der Fahrer vom Geister-Piratenschiff zu sein. Als Patrick das Schiff hinter die Felsen steuern soll und man es hervorkommen sieht, erkennt man ganz deutlich, wie Patrick neben SpongeBob steht. Wer steuerte und bremste in dieser kurzen Zeit das Schiff? Man konnte niemanden am Steuer sehen.
  • Am Anfang, als Patchy der Pirat in das Kanonenrohr gesteckt wird, ist sein linker Fuß der Holzfuß. Doch als er dann vom Fenster geschossen wird, ist es plötzlich der rechte Fuß.
  • Am Ende, als der Holländer SpongeBob, Patrick und Thaddäus im Mixer verfolgt, trägt er einen Turnschuh. In Hey, Dein Schuh ist offen sagte er, er zieht sich nur manchmal eine Socke an, aber habe schon ewig keine Schuhe mehr getragen!
  • Dies ist das zweite Mal, dass man die Socke des Fliegenden Holländers sieht. Zuvor hatte sie einen Auftritt in Hey, dein Schuh ist offen.
  • Nach der Schlittschuhlaufsequenz sieht man die Schlittschuhe in der Kajüte an der Wand hängen.
  • SpongeBob sagt, er wäre noch nie gerne durch die Parfümabteilung gegangen. Daraus lässt sich schließen, dass SpongeBob bereits häufiger dort war.

Alle Charaktere

© Viacom

Zitate

  • SpongeBob: „Heiliger Schalenkrebs! Thaddäus! Der Himmel hat ein Baby in meiner Cornflakes-Packung gekriegt!“
    Thaddäus: „Das ist kein Baby, das ist ein riesiger Anker! Und jetzt verschwinde!“
    Patrick: „Hey, SpongeBob, der Himmel hat ein Baby bekommen!“
    SpongeBob: „Hast du ’ne Idee, wie wir das Kleine nennen sollen?“
    Patrick: „Was hältst du von, ähm …“
    Thaddäus: „Wieso klettert ihr beiden Schwachköpfe nicht an dem Ankertau rauf? Ich wette, es führt bestimmt ganz weit weg!“
  • Fliegender Holländer: „Ihr gehört jetzt zu meiner Mannschaft. Ihr werdet herumsegeln und überall Angst und Schrecken verbreiten. Es wird sicher anstrengend, nervenaufreibend und äußerst abstumpfend - genau wie … Nachmittagstalkshows.“
  • Fliegender Holländer: „Ihr habt drei Wünsche frei!“
    Patrick: „Sagen wir fünf!“
    Fliegender Holländer: „Vier! Höchstens!“
    Patrick: „Drei! Und nicht einen weniger!“
    Fliegender Holländer: „Also gut, äh, dann drei!“
  • SpongeBob: „Wieso hat der Holländer uns wohl gebeten, in seiner Kajüte zu warten?“
    Patrick: „Vielleicht will er uns eine Belohnung geben.“
    SpongeBob: „Du meinst Kinofreikarten??“
    Patrick: „Oder ’ne übergroße Kaffeetasse!“

Video, Mitschrift und Bewertung



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