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Nur geträumt (Episode)

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Nur geträumt
15a Episodenkarte-Nur geträumt.jpg

© Viacom

Episodennummer: 15a
Staffel/
Produktionsjahr:
1/2000
Originaltitel: Sleepy Time
Erstausstrahlung
USA:
17.01.2000
Erstausstrahlung
Deutschland:
13.09.2002
Vorherige Episode: Karatefieber
Nächste Episode: Der Blubber
Charaktere Synchronsprecher
SpongeBob Schwammkopf Santiago Ziesmer
Patrick Star Marco Kröger
Thaddäus Tentakel Eberhard Prüter
Mr. Krabs Jürgen Kluckert
Gary Tom Kenny
Jörg Hengstler
Perla Krabs Sabine Winterfeldt
Sandy Cheeks Cathlen Gawlich
Sheldon J. Plankton Thomas Petruo
Mrs. Puff Rita Engelmann
König Charles Rettinghaus
15a Traum-SpongeBob.jpg
SpongeBobs Traum-Ich

© Viacom

Die Episode Nur geträumt aus der ersten Staffel handelt von SpongeBobs Traum-Ich, das durch die Träume seiner Freunde wandert.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

„Denkst du, in meinem Schneckenhaus befindet sich nur heiße Luft?“
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„Bitte, SpongeBob, keine Tricks.“
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Wir erhalten einen Einblick in SpongeBobs Traumwelt, die – zugegeben – leicht seltsam anmutet: Er befindet sich in einer öden Landschaft, umgeben von Pfannenwendern, Krabbenburger-Zutaten und Quallenfischernetzen. Während er mit hoher Geschwindigkeit eine Straße entlangfährt, fällt ihm ein, dass er doch gar keinen Führerschein hat. Ein solcher taucht daraufhin plötzlich neben ihm auf und SpongeBob vergisst bei dessen Anblick völlig, auf die Straße zu schauen. Er rast gegen einen kleinen Fels und wird an der Krossen Krabbe vorbei wegkatapultiert. Er trifft dabei auf Mrs. Puff, die ihm sofort die Lizenz entzieht und zerreißt. Der kleine, grün leuchtende SpongeBob fällt aus seiner Traumwolke und sieht sein reales Selbst im Bett liegen.

Er besucht daraufhin Garys Traumwelt. SpongeBob fällt hierbei in eine riesige Halle, die mit Myriaden von Büchern gefüllt ist. Zwischen zwei Bücherreihen entdeckt er Gary, allerdings in menschlicher Gestalt und mit violettem Umhang. Ein weiteres ungewöhnliches Merkmal von Traum-Gary ist, dass er zur Sprache befähigt ist. In der Weise, wie er sich artikuliert, kommt seine hohe Intelligenz zum Ausdruck, die in der realen Welt lediglich angedeutet werden kann.

SpongeBob begibt sich nun in Patricks Traum. Dort sieht er seinen Freund in einer grauen Einöde auf einem mechanischen Schaukelpferd sitzen, welches durch Münzeinwurf betrieben wird. SpongeBob erklärt ihm, dass man in einem Traum alles tun kann, was man will. Er sagt, dass er ein Haus oder auch eine Million mal da sein kann. Patricks Begeisterung hält sich in Grenzen, und infolgedessen auch die von SpongeBob, der nach kurzer Zeit wieder verschwindet.
Als Patrick seine letzten 25 Cent in den Schlitz stecken will, fällt das Geldstück zu Boden und rollt in einen Gully. Patrick bleibt daraufhin reglos und mit lethargischem Blick sitzen.

Als nächstes sucht SpongeBob ThaddäusTraumwelt auf. Thaddäus spielt als Wolfgang Amadeus Tentakel ein Klarinettensolo vor einem großen Theaterpublikum. SpongeBob erzählt dem anwesenden König jenen Witz über einen Mann aus Peru, den ihm bereits Gary in dessen Traum vorgelesen hat. Der König lacht herzhaft, doch Thaddäus ist erzürnt und bricht aus Versehen seine Klarinette entzwei. Nun droht ihm die Enthauptung. SpongeBob bietet sich daraufhin als Musikinstrument an und nach einigem Zögern willigt Thaddäus ein. Die SpongeBob-Klarinette produziert einen eigentlich ohrenbetäubenden Klang, doch den Anwesenden gefällt es außerordentlich.

Nun ist Sandys Traum an der Reihe. SpongeBob springt in ihre Traumwolke, öffnet kurz darauf eine Tür und fällt aus einem Flugzeug. Neben ihm taucht Sandy auf einem „Surfbrett“ auf und eröffnet ihm, dass sich beide im freien Fall aus 35.000 Metern Höhe befinden. Da SpongeBob über keinen Fallschirm verfügt, knallt er auf den Boden und fällt direkt aus Sandys Traumwolke heraus. Er nimmt sich vor, nicht mehr in den Träumen anderer Leute herumzuschnüffeln. Doch da erblickt er eine Traumwolke vor Mr. Krabs’ Haus.

SpongeBob ist überrascht zu sehen, dass die Traumwelt seines Chefs wie eine mädchenhafte Version des Schlaraffenlandes anmutet: Eine bunte, vor allem aber rosafarbene Landschaft, mit diversen Süßigkeiten und Schallplatten von populären Sängern. SpongeBob argwöhnt und erkundigt sich vorsichtig nach Mr. Krabs. Als Antwort erhält er ein freundliches „Hallo“ von Mr. Krabs’ Tochter Perla, die zusammen mit zwei Kuscheltieren ein Teekränzchen abhält und SpongeBob spontan dazu einlädt. Der jedoch erklärt ihr, dass er eigentlich den Traum ihres Vaters suche, woraufhin Perla leicht enttäuscht ist. Mit einem „Aloha“ verabschiedet sich SpongeBob und hüpft weiter in die Traumwolke seines Chefs.

Seine Hoffnung auf mehr Action erfüllt sich allemal, denn Mr. Krabs befindet sich auf einem kleinen Boot und versucht einen Geldschein (der wie ein Fisch agiert) einzuholen. Er fordert SpongeBob auf, das Netz zu holen, wobei es sich um Mr. Krabs’ überdimensionale Brieftasche handelt. Beiden gelingt es, den wild umherzappelnden Geldschein darin zu verfrachten, und SpongeBob legt die Brieftasche im Boot ab. Doch der Schein kann sich befreien und springt zurück ins Meer. Mr. Krabs bindet SpongeBob wütend an eine Saugglocke und katapultiert ihn aus seinem Traum, woraufhin dieser direkt in der Traumwelt von Plankton landet.

Plankton ist größer als die meisten Gebäude in Bikini Bottom und verfügt über einen Laserblick, mit dem er Angst und Schrecken verbreitet. Ferner zerstampft er die Krosse Krabbe. Als er dies gegenüber SpongeBob und Gary zu wiederholen droht, verwandelt sich SpongeBob in eine Reißzwecke, sodass Plankton platzt und wieder seine normale Größe annimmt.

SpongeBob kehrt zu seinem eigenen Traum zurück, doch als er gerade vor sich hin döst, erscheinen alle Personen, in deren Träumen SpongeBob herumwanderte, vor seinem Bett und beschweren sich lauthals. Zu allem Überfluss kommt auch noch Patrick herbei und fragt nach einem Viertel Dollar.

Trivia und Fehler

SpongeBobs Führerschein © Viacom
Mr. Krabs’ Führerschein © Viacom
  • Zu Garys Lieblingsautor(inn)en gehört Emily Dickinson.
  • Auf dem Führerschein von Mr. Krabs wurde mit „Mr. Krabs“ unterschrieben. Auch der offizielle Name auf dem Führerschein lautet Mr. Krabs, anstatt wie gewöhnlich „Eugene Krabs“.
  • Der Geldschein in Mr. Krabs’ Traum trägt den Namen „Moby Dollar“, was natürlich eine Anspielung auf das Buch bzw. den Film „Moby Dick“ ist. Auch Moby Muschel, eine Figur aus der gleichnamigen Episode ist eine Anspielung auf Moby Dick.
  • Thaddäus’ Traumname, Wolfgang Amadeus Tentakel, ist selbstverständlich eine Anspielung auf den berühmten österreichischen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. In der deutschen Version hätte sich ebenso der Name Wolfgang Thaddäus Mozart angeboten.
  • In einem Kommentar auf der englischen DVD wird gesagt, dass Gary in seinem Traum wie ein [1] (siehe Star Trek) aussieht.
  • Am Anfang der Traumsequenz von Gary sieht man im Vordergrund das oberste Buch auf einem Stapel, das den Namen „Of Snails and Men“ trägt. Dies ist eine Anspielung auf Of Mice and Men, ein bekanntes Werk von John Steinbeck.
  • In dieser Episode kommt der Aspekt des luziden Träumens (Klartraum) zum Tragen, denn SpongeBob ist sich stets bewusst, dass er träumt. Ferner konnte er die Geschehnisse im Traum zum Teil beeinflussen, siehe Planktons Traum.
  • SpongeBob schläft zum ersten Mal ohne Schuhe und Socken, aber immer noch im Anzug.
  • Zu Beginn schläft Gary noch vor dem Nebelhornwecker, aber als SpongeBobs Traum-Ich in Garys Traum springt, schläft er samt Zeitungsdecke am Ende von SpongeBobs Bett.
  • Thaddäus’ Hocker steht, nachdem er seine Klarinette zerbrochen hat, auf einmal weiter hinten auf der Bühne, ohne dass er verschoben wurde.
  • In dieser Episode erfährt man, dass SpongeBob am 14. Juli 1986 geboren ist und Mr. Krabs am 30. November 1942.
  • Diese Episode könnte eine Anspielung auf die „Nightmare on elm Street“-Filmreihe sein, da SpongeBob, ähnlich wie Freddy Krueger, in die Träume anderer eindringt. Mit der Ausnahme, dass SpongeBob die Träume der anderen nur ruiniert und nicht wie Krueger, welcher die anderen im Schlaf tötet.
  • Als SpongeBob den Albtraum hat, sieht man auch Patrick unter den verärgerten Freunden, aber als SpongeBob aufwacht, fragt Patrick nur traurig nach einem Viertel Dollar.
  • Als SpongeBob zu Thaddäus’ Traum hochfliegt, sieht man, dass das Fenster von seinem Haus gleichzeitig zu und offen ist. Wie kann das sein?
  • Der Münzeinwurf in Patricks Traum steht in der ersten Szene vorne und danach plötzlich weiter hinten.
  • Das Gedicht über den Mann aus Peru ist ein Limerick.
  • In der Szene, als sich alle sauer um SpongeBobs Bett versammeln, hat Perla in der ersten Einstellung keine Nachthaube auf, während sie in der zweiten Einstellung plötzlich eine trägt.

Alle Charaktere

© Viacom

Zitate

  • Gary: „Einst lebte ein Mann in Peru, dem träumte, er aß seinen Schuh. Er erwachte voll Schreck und der Schuh – er war weg und der Schnürsenkel gleich mit dazu.“
  • Patrick: „Hat jemand vielleicht einen Vierteldollar?“

Mitschrift und Bewertung


Siehe auch


1. Staffel 2. Staffel →
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